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Hex-hex: So wird der PC-"Witcher" noch packender

Mod-Hexerei
Der Start der "Witcher"-Serie auf Netflix ist die perfekte Gelegenheit, um "Witcher 3" - das beste Game im Hexer-Kosmos - nachzuholen. PC-Spieler installieren dafür Mods, um das Spielerlebnis noch schöner und komfortabler zu gestalten.

Durch das (wenn auch eher durchwachsene) Ende von "Game of Thrones" letzten Frühling ist im Serien-Programm eine Art Fantasy-Vakuum entstanden - das nun vom Netflix-Original "The Witcher" gefüllt. Die TV-Serie zu den Romanen und Kurzgeschichten von Andrzej Sapkowski läuft seit Dezember erfolgreich im Exklusiv-Programm des Streaming-Anbieters - bekannt wurde die Frontfigur des Geralt von Riva aber vor allem durch die "Witcher"-Rollenspiele des polnischen Spiele-Entwicklers CD Projekt.

Kritiker und Vorlagen-Fans gehen nicht alle gnädig um mit der amerikanisch-polnischen Koproduktion, doch die Leerstelle, die "GOT" im Fernsehen hinterlassen hat, beschert der achtteiligen Debüt-Staffel trotzdem traumhafte Quoten: "The Witcher" war 2019 die Netflix-Serie mit den meisten Zuschauern - inzwischen melden sogar Stars wie Mark Hamill Interesse an Rollen im Hexer-Universum an. So meinte der Luke-Skywalker-Darsteller jüngst, er könnte sich vorstellen, Vesemir zu spielen - den greisen Hexer-Ausbilder und Mentor von Geralt.

Doch abgesehen von Netflix freut sich derzeit vor allem CD Projekt über das neu erstarkte Interesse an den Stoffen: Kaum war die TV-Serie mit "Superman"-Darsteller Henry Cavill in der Titelrolle angelaufen, schnellten die Nutzungszahlen des dritten "Witcher"-Games - "Wild Hunt" - zum ersten Mal seit Jahren rasant in die Höhe.

PC-User, die jetzt erst in die Monsterjagd einsteigen, freuen sich über einige Vorteile: Der eifrigen Community sei Dank gibt es jede Menge Fan-gemachte Anpassungen (sogenannte "Mods"), die das bereits 2015 veröffentlichte Spiel auf den aktuellsten Stand der PC-Technik bringen und es obendrein um sinnvolle Gameplay-Neuerungen erweitern.

Die besten Mods für das beste "Witcher"-Erlebnis

Besonders sinnvoll sind folgende Mods: Unter dem Titel "HD Reworked" installieren Fans eine grafische General-Überholung der "Witcher"-Welt. Mit deren Hilfe werden 3D-Modelle und Texturen der ohnehin schon prachtvollen Open-World-Kulisse noch feiner. Ebenfalls sinnvoll ist die Fan-gemachte Erweiterung "Auto Apply Oils": Wer diese Mod installiert hat, muss Öle und Tinkturen zur Verbesserung der Waffen-Wirkung nicht mehr mühsam über das Menü auftragen - die Mod nimmt ihm diese mühselige Arbeit ab. Aber Vorsicht: Weil sich die Mod dafür automatisch an den entsprechenden Rucksack-Ressourcen gütlich tut, gehen die Vorräte rasant zur Neige - also immer schön im Auge behalten!

Ebenfalls in die Komfort-Kategorie gehört "All Quest Qbjectives on the Map", mit der Geralt endlich mehrere Missionen gleichzeitig beackern kann - ein echter Vorteil gegenüber der Original-Spielmechanik, bei der sich immer nur eine Quest auswählen lässt.

Ein Fall für "Witcher"-Profis und "Dark Souls"-Spieler ist dagegen die "Witcher 3: Redux"-Mod: Wer das Spiel um dieses Extra erweitert, der hat mit dem Management von Alchemie, magischen Zeichen und dem während des Kampfes gesammelten Adrenalins zwar mehr zu tun. Aber der Aufwand lohnt sich: Rchtig angewendet hauen die erzielten Effekte jetzt noch mehr rein.

Um die Mods zuverlässig nutzen zu können, sollten PC-Nutzer mit hexerischen Ambitionen zuerst einen "Debug Console Enabler" (Link unten) und einen "Mod-Manager" wie "Nexus" installieren.