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Das sind die Kino-Highlights im Januar

Nicht verpassen!
James Bond als Detektiv, Adolf Hitler als imaginärer Freund und August Diehl als überzeugter Nazi-Gegner: Diese Kino-Highlights sollten Sie im Januar nicht verpassen!

Der Kino-Januar ist prall gefüllt - auf diese Highlights können Sie sich aber besonders freuen!

Knives Out - Mord ist Familiensache

Eine ganze Weile dauert es noch, bis "Keine Zeit zu sterben" in die Kinos kommt, der wohl letzte James-Bond-Film mit Daniel Craig als 007. Dass Craig mehr ist als der Geheimagent im Dienste ihrer Majestät, zeigt er einmal mehr im nostalgischen Krimispaß "Knives Out - Mord ist Familiensache", der klingt, als stamme er aus der Feder von Agatha Christie. Tatsächlich aber steckt "Star Wars: Die letzten Jedi"-Regisseur Rian Johnson hinter dem Film.

Darum geht's: Ausgerechnet an seinem 85. Geburtstag wird Krimiautor Harlan Thrombey (Christopher Plummer) ermordet. Unter Verdacht geraten viele aus dem exzentrischen Klan des Patriarchen. Detective Benoit Blanc (Daniel Craig) versucht dennoch, den Überblick zu behalten im Beziehungswirrwarr der Familie Thrombey.

Kinostart: 2. Januar

Judy

Sie war Kinostar, Sängerin, Schwulenikone und starb einen frühen, tragischen Tod: Das Leben von Judy Garland ist der perfekte Stoff für die große Leinwand. Und es ist die perfekte Rolle für Renée Zellweger, die sich mit "Judy" für einen Oscar empfiehlt - nicht zuletzt, weil sie alles Songs im Film von Rupert Goold selbst eingesungen hat.

Darum geht's: Im Winter 1968, nur wenige Monate vor ihrem Tod durch eine Überdosis Schlafmittel, kommt Judy Garland für mehrere Wochen nach London. Obwohl ihre ganz große Zeit schon hinter ihr liegt, freut sie sich auf ihre ausverkauften Shows in einem West-End-Theater. Doch ihr körperlicher und seelischer Zustand macht es Garland fast unmöglich, auf der Bühne zu stehen.

Kinostart: 2. Januar

1917

So einen Kriegsfilm gab es noch nie: Oscar-Preisträger Sam Mendes ("American Beauty", "Spectre") hat sein neues Werk "1917" so gedreht, dass es wie eine einzige, lange Aufnahme wirkt. Er wolle so ein ganz besonders intensives Kinoerlebnis schaffen, erklärte der Engländer, und dem Zuschauer das Gefühl geben, auf dem Schlachtfeld dabei zu sein.

Darum geht's: "1917" spielt in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs. In Nordfrankreich werden die beiden britischen Soldaten Schofield (George MacKay) und Blake (Dean-Charles Chapman) mit einer schwierigen Mission betraut: Sie müssen eine Botschaft überbringen, um ihre Kameraden vor einem Hinterhalt der Deutschen zu warnen.

Kinostart: 16. Januar

Jojo Rabbit

Darf man über Adolf Hitler lachen? Schon im Jahr 1940 hat Charlie Chaplin diese Frage mit einem klaren "Ja" beantwortet. Der Neuseeländer Taika Waititi ("Thor: Tag der Entscheidung") hat mit "Jojo Rabbit" nun eine der skurrilsten Komödien über Hitler gedreht - mit sich selbst in der Rolle des Diktators.

Darum geht's: Der zehnjährige Jojo Betzler hat einen ganz besonderen imaginären Freund: Adolf Hitler. Eigentlich kein Problem für ihn, ist Jojo doch begeisterter Anhänger der Hitlerjugend. Als er kurz vor Kriegsende aber feststellen muss, dass seine Mutter (Scarlett Johansson) auf dem Dachboden ihres Hauses ein jüdisches Mädchen versteckt, gerät Jojo in einen Gewissenskonflikt.

Kinostart: 23. Januar

Little Woman

Seit seinem Erscheinen im Jahr 1868 gilt Louisa May Alcotts Roman "Little Woman" als Pflichtlektüre für junge Amerikanerinnen. Mehrmals wurde das Buch bereits verfilmt, unter anderem mit Katharine Hepburn in der Hauptrolle. Jetzt hat sich Indie-Darling Greta Gerwig ("Lady Bird") der literarischen Vorlage angenommen.

Darum geht's: "Little Woman" erzählt die Geschichte der vier Schwestern Josephine (Saoirse Ronan), Margaret (Emma Watson), Amy (Florence Pugh) und Elizabeth (Eliza Scanlen). Im Neuengland der 1860er-Jahre müssen sie lernen, was es heißt, eine Frau in einer von Männern dominierten Welt zu sein. In Nebenrollen glänzen unter anderem Timothée Chalamet, Laura Dern und Meryl Streep.

Kinostart: 30. Januar

Ein verborgenes Leben

Einmal mit Kultregisseur Terrence Malick ("Tree of Life") drehen: für viele Hollywood-Stars ein Höhepunkt ihrer Karriere. Nun wurde dem Berliner August Diehl diese Ehre zuteil. Er spielt in Malicks Drama "Ein verborgenes Leben" den österreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der den Nazis aus Gewissensgründen die Gefolgschaft verweigerte, 1943 hingerichtet und 2007 selig gesprochen wurde.

Darum geht's: Franz Jägerstätter führt mit seiner Frau Franziska (Valerie Pachner) ein einfaches, beschauliches Leben in dem kleinen Dorf St. Radegund. Als er zur Wehrmacht einberufen wird, weigert er sich. Denn der Katholik kann die Nazi-Ideologie nicht mit seinem Gewissen vereinbaren.

Kinostart: 30. Januar