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Hollywood an der Isar: Filmfest München startet mit viel Prominenz

37. Filmfest München
In Anwesenheit von Jesse Eisenberg eröffnete am Donnerstagabend das Filmfest München. In den nächsten Tagen wird weiterer Besuch aus Hollywood an der Isar erwartet.

Mit Besuch aus Hollywood ist das Filmfest München in die 37. Ausgabe gestartet. Hauptdarsteller Jesse Eisenberg ("The Social Network") stellte am Donnerstagabend zusammen mit Regisseur Riley Stearns seinen neuen Film "The Art of Self-Defense" vor, der das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands (nach der Berlinale) eröffnete.

Die tiefschwarze Komödie handelt vom sozial unbeholfenen Casey (Eisenberg), der Opfer eines brutalen Überfalls wird. Im Anschluss schreibt er sich als Karateschüler ein und versucht dadurch, neues Selbstvertrauen zu gewinnen - doch irgendwas scheint in der Sporthalle seines Meisters (Alessandro Nivola) nicht mit rechten Dingen zuzugehen.

"The Art of Self-Defense" ist eine clevere und ziemlich brutale Satire über toxische Männlichkeit und übertriebene Maskulinität. "Der Film ist einerseits komisch, andererseits auch ein sozialer Kommentar", so Eisenberg im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau. "Weil die Charaktere in so einer stumpfsinnigen Art über Männlichkeit sprechen, dass es absurd klingt und sie töricht erscheinen. Dadurch entsteht diese komische Verbindung zwischen Comedy und den Diskussionen der Charaktere über Männlichkeit."

Noch bis zum 6. Juli stehen in München rund 180 Filme auf dem Programm, darunter 118 Deutschlandpremieren und 48 Weltpremieren. Mit dem CineMerit Award, dem wichtigsten Preis des Festivals, werden in diesem Jahr sowohl Ralph Fiennes ("Der englische Patient") als auch Antonio Banderas ("Die Maske des Zorro") geehrt. Beide Schauspieler werden sich die Auszeichnung persönlich abholen und ihre neuen Filme vorstellen - Banderas wird Pedro Almodóvars "Leid und Herrlichkeit" präsentieren, Ralph Fiennes das Drama "Nurejew - The White Crow", für das er auch die Regie übernahm.