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Filmfest München: Doku über Rassismus in den USA gewinnt Fritz Gerlich Filmpreis

"What You Gonna Do When The World's On Fire?"
In München wurde zum achten Mal der Fritz Gerlich Preis verliehen. Gewonnen hat eine Dokumentation über Rassismus in den US-Südstaaten.

Die Dokumentation "What You Gonna Do When The World's On Fire?" erhält auf dem Münchner Filmfest den diesjährigen Fritz Gerlich Filmpreis. Der Film von Roberto Minervini erzählt vom Rassismus in den USA, unter dem junge Afroamerikaner noch immer zu leiden haben. Ursprünglich als Doku über die Musik der 30er-Jahre in Louisiana geplant, entwickelte sich Minervinis in Schwarzweiß gedrehter Film zum Blick auf Menschen am Rande der Gesellschaft. "Gemeinsam verdeutlichen sie, wie sich die afroamerikanische Gemeinschaft in den USA entwickelt hat, welchen täglichen Preis sie bezahlen muss und welch weiter Weg noch vor ihnen liegt", heißt es in einer Ankündigung.

Der katholische Fritz Gerlich Filmpreis zeichnet zeitgenössische Spiel- und Dokumentarfilme aus. Benannt ist die Auszeichnung nach dem Katholiken Fritz Gerlich, der 1934 von den Nationalsozialisten im KZ Dachau ermordet wurde. Nominiert waren in diesem Jahr neben "What You Gonna Do When The World's On Fire?" die Filme "The Day I Lost My Shadow" und "Sterne über uns".