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Danny Boyle: "Sie sollten Robert Pattinson als nächsten Bond casten"

"Twilight"-Star
Dass Robert Pattinson der nächste Batman wird, sorgte vor einigen Wochen für Furore. Könnte der "Twilight"-Star auch der nächste James Bond werden?

Einen eigenen Bond-Film wollte Danny Boyle dann doch nicht drehen. Einen Vorschlag, wer der nächste Bond werden könnte, hat der ehemalige "Bond 25"-Regisseur trotzdem: Robert Pattinson. Er habe den "Twilight"-Star jüngst in Claire Denis' Drama "High Life" gesehen und sei von seiner Performance beeindruckt gewesen: "Es war so bizarr, ich saß da und dachte: 'Oh mein Gott, sie sollten ihn als nächsten Bond besetzen'", beschreibt Boyle im Gespräch mit dem britischen "Guardian".

Das Argument, dass Pattionson zu jung sei, will der Oscarpreisträger nicht gelten lassen: "Nein, nein, er muss in seinen 30-ern sein. Wie alt war Connery damals? Er ist jetzt bereit". Tatsächlich war Sean Connery 32 Jahre alt, als er 1962 in "James Bond - 007 jagt Dr. No" erstmals den inzwischen weltberühmten Agenten spielte - ein Jahr jünger als Robert Pattinson heute. Allerdings unterschrieb Pattinson vor wenigen Wochen erst für ein anderes Franchise: Er wird in Matt Reeves "The Batman" in die Rolle des titelgebenden Comic-Helden schlüpfen.

Daran scheiterte Danny Boyles Bond-Vision

Im weiteren Verlauf des Gesprächs äußerte sich Danny Boyle außerdem zu seinem Zerwürfnis mit den Bond-Produzenten: Boyle war im Mai 2018 als Regisseur des 25. Bond-Abenteuers bekanntgegeben worden, erklärte aber bereits im August 2018 seinen Ausstieg aufgrund kreativer Differenzen. "Die Produzenten mochten nicht wirklich, was Drehbuchautor John Hodge und ich machten, darum war es besser, zu gehen", erklärte der 62-Jährige. "Das, was wir machten, war gut. Aber es war offensichtlich nicht, was sie wollten". Regisseur des noch titellosen neuen Bondfilms, der am 8. April 2020 erscheinen soll, ist mittlerweile Cary Fukunaga.