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Das Problem mit der Liebe

"Berlin, I Love You"
"Berlin, I Love You" will die deutsche Hauptstadt feiern. Geklappt hat das nicht - behaupten zumindest diejenigen, die den Episodenfilm vorab sehen durften.

Erst "Paris, je t'aime", dann "New York, I Love You" und jetzt "Berlin, I Love You": Mit rund einem Jahr Verspätung kommt der nächste Teil der "Cities of Love"-Reihe in die Kinos. Angekündigt war der Episodenfilm, für den unter anderem Keira Knightley, Helen Mirren, Jim Sturgess, Veronica Ferres und Hannelore Elsner vor der Kamera standen, bereits für letzten Herbst. Deutschen Journalisten wurde der Film vorab nicht gezeigt, Kritiken aus den USA lassen aber ein Desaster vermuten. Wohl auch deshalb behandelt der deutsche Verleiher Warner "Berlin, I Love You" wie einen peinlichen Onkel, über den man lieber nicht spricht.

Dabei stammen die einzelnen Episoden von durchaus renommierten Regisseuren, etwa von Dani Levy, Dennis Gansel, Til Schweiger und Peter Chelsom. Nicht dabei ist übrigens Ai Weiwei. Der chinesische Künstler, der seit einigen Jahren im Berliner Exil lebt, hatte bereits 2015 eine Episode für "Berlin, I Love You" gedreht. Auf Druck der chinesischen Regierung, so behauptete der Dissident, sei sein Beitrag aus dem Film herausgeschnitten worden.