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Von wegen Hühnerkacke!

"Alfons Zitterbacke - Das Chaos ist zurück"
Alfons Zitterbacke, Kindheitsheld vieler Ostdeutscher, kehrt zurück auf die Leinwand. Gedreht wurde der Kinderfilm sogar im Weltall.

Alfons Zitterbacke war so etwas wie die Pippi Langstrumpf der DDR: In mehreren Kinderbüchern und einem Spielfilm erlebte der aufmüpfige Zehnjährige, den einst der Autor Gerhard Holtz-Baumert ersonnen hatte, Abenteuer voller Witz und Herz, ganz ohne sich von den Erwachsenen etwas sagen zu lassen. Regisseur Mark Schlichter bringt die beliebte Figur aus den 60er-Jahren nun auf die gesamtdeutsche Leinwand: "Alfons Zitterbacke - Das Chaos ist zurück" heißt sein Film.

In der Neuverfilmung spielt Tilman Döbler, 13 Jahre alt und schon Grimme-Preiträger (für den Fernsehfilm "Zuckersand"), diesen Bengel. Astronaut will Alfons werden, doch rumschlagen muss er sich mit durchaus irdischen Problemen: Seine Eltern (Alexandra Maria Lara, Devid Striesow) gehen ihm gehörig auf die Nerven, und für seine Mitschüler reimt sich sein Nachname so wunderbar auf "Hühnerkacke". Bei einem Wettbewerb für Fluggeräte will Alfons nun aber endlich allen zeigen, was in ihm steckt.

"Alfons Zitterbacke - Das Chaos ist zurück" wartet nicht nur mit einem großartigen Schauspielensemble auf, sondern auch mit zwei ungewöhnlichen Gaststars: Helmut Rossmann, der Alfons Zitterbacke schon im DEFA-Klassiker von 1966 spielte, schaut in der Neuverfilmung vorbei; und einen ganz besonderen Auftritt hat Astronaut Alexander Gerst: Während seiner Mission auf der ISS drehte "Astro-Alex" extra eine Szene für "Alfons Zitterbacke".