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Til Schweiger erlebt Kino-Debakel

"Head Full of Honey"
Nach nur einer Woche ist "Head Full of Honey" aus vielen Kinos schon wieder verschwunden: Kaum jemand wollte den Film von Til Schweiger sehen.

Bittere Bilanz für Til Schweiger: Eine Woche nach Kinostart von "Head Full of Honey" wurde der Film bereits in vielen Kinos wieder aus dem Programm genommen. So läuft das US-Remake, das Schweiger von seinem eigenen Erfolgsfilm "Honig im Kopf" gedreht hatte, in München gar nicht mehr und in Hamburg und Berlin nur noch in einzelnen Vorstellungen. Insgesamt konnte der Film in den letzten sieben Tagen nur etwas mehr als 5.000 Zuschauer in die Kinos locken und knapp 48.000 Euro einspielen.

Schon in den USA, wo "Head Full of Honey" im vergangenen November anlief, war die Tragikomödie gefloppt: Damals fanden nur rund 12.000 Zuschauer den Weg in die Kinos, nachdem der Film von der US-Presse mit Häme überschüttet worden war ("so lustig wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung").

Die Vorlage "Honig im Kopf" kam 2014 in die deutschen Kinos und wurde mit mehr als sieben Millionen Zuschauern zur erfolgreichsten Komödie des Jahres. Dieter Hallervorden spielte den an Alzheimer erkrankten Amadeus Rosenbach, der sich zusammen mit seiner Enkelin, verkörpert von Emma Schweiger, auf eine Reise nach Venedig begibt - an den Ort, an dem er seinerzeit die Flitterwochen mit seiner Frau verbracht hatte. In der US-Variante schlüpfte Nick Nolte in die Hauptrolle, seine Tochter Sophie Lane ist als seine Enkelin zu sehen.

Die Produktion des Films wurde von der deutschen Filmförderanstalt mit 600.000 Euro gefördert, die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein steuerte 450.000 Euro bei, das Medienboard Berlin-Brandenburg fast 850.000 Euro; der Verleih des Film wurde von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit 45.000 Euro unterstützt.