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Stefan Raab: So will er "Das Ding des Jahres" retten

Stefan Raab
Nach einem mauen TV-Debüt im vergangen Jahr soll "Das Ding des Jahres" mit überarbeitetem Konzept endlich die Zuschauerherzen für sich gewinnen. Kein Geringerer als Stefan Raab hat dabei seine Finger im Spiel.

Auch wenn die Sender-Verantwortlichen "Das Ding des Jahres" als ProSiebens "erfolgreichste neue Show-Reihe 2018" bezeichnen - das Format legte im Jahr 2018 ein eher maues TV-Debüt hin. Die von Stefan Raab erdachte Unterhaltungsshow, in der es ähnlich zum VOX-Pendant "Die Höhle der Löwen" um Gründer und ihre neuen Produkte/Erfindungen geht, enttäuschte mit schwachen Quoten. Nur etwas mehr als eine Million Zuschauer wollten das Finale der ersten, sechsteiligen Staffel anschauen. In der werberelevanten Zielgruppe (Zuschauer 14 bis 49 Jahre) konnten damit lediglich mäßige Einschaltquoten von 10,6 Prozent verbucht werden. Nun haben sich die Verantwortlichen gemeinsam mit Stefan Raab an eine Überarbeitung der Sendung gewagt und das Konzept laut eigener Aussage "geschärft".

So habe man sich in Übereinstimmung mit dem 52-jährigen TV-Urgestein dazu entschieden, neuerdings zehn anstelle der bislang acht Kandidaten in Duellen gegeneinander antreten zu lassen. "Dadurch bekommt die Show mehr Tempo", so ProSieben-Chef Daniel Rosemann. Zudem sollen die vorgestellten Produkte derselben Kategorie angehören. Will heißen: Ein Hoverboard konkurriert mit einem Fahrrad, eine Wurstmaschine mit einer Backform und so weiter ... Zudem liegen die Entscheidungen über die Duellsiege und den Einzug ins Finale ab sofort einzig und allein in den Händen des Publikums. Auch finanziell hat sich einiges getan: So winkt dem Sieger nun eine Prämie in Höhe von 100.000 Euro - zuvor wurden die Kandidaten mit einem Werbedeal in Höhe von 2,5 Millionen Euro gelockt.

Auch das Expertenteam rund um Model Lena Gercke, Moderator Joko Winterscheidt und REWE-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog erfährt eine Veränderung: Zur zweiten Staffel, die ab Dienstag, 19. Februar, 20.15 Uhr, auf dem Privatsender zu sehen sein wird, stößt die "Amorelie"-Gründerin und -Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer zum Team hinzu. Cramer freut sich über ihr neues Engagement: "Es ist großartig zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Erfinder an ihren Dingen arbeiten." Als Gastgeberin fungiert erneut die Moderatorin Janin Ullmann.