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Konzert von Phil Collins gerät außer Kontrolle

Herzstillstand und gebrochene Knochen
Ein Open-Air-Konzert von Phil Collins in Neuseeland geriet ein wenig außer Kontrolle: 13 Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Der Auftritt von Sänger Phil Collins am vergangenen Mittwoch im Rahmen seiner "Not Yet Dead"-Tour in Neuseeland stand unter keinem guten Stern. Während des Konzerts auf dem Gelände der Mission Estate Winery in Napier erlitt ein Zuschauer einen Herzstillstand und musste wiederbelebt werden. Das berichtet der "New Zealand Herald". Ein weiterer Konzertbesucher habe mitbekommen, wie der Mann zusammenbrach und umgehend mit der Herz-Lungen-Reanimation begonnen. Die eintreffenden Sanitäter übernahmen und brachten den Patienten in ein Krankenhaus. Dort sei er wieder zu Bewusstsein gekommen.

Das Wetter beim Konzert des Ex-Genesis-Frontmannes sorgte außerdem dafür, dass es insgesamt 16 Verletzte gab, die behandelt werden mussten. 13 wurden sogar ins Krankenhaus eingeliefert. Die außergewöhnlichen Zustände seien dem Regen geschuldet, sagte der diensthabende Arzt Brendon Hutchinson gegenüber dem "New Zealand Herald". Da es die Tage zuvor sehr heiß und trocken gewesen sei, wurde es bei dem Open Air Konzert äußerst rutschig. Viele Menschen seien ausgerutscht und hingefallen. Eine Sprecherin des Hawke's Bay Hospital bestätigte, dass von den 13 eingelieferten Patienten mindestens elf Knochenbrüche erlitten hatten.