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Klartext bei "Hart aber fair": "Da kann man sich nur schämen"

Hannes Jaenicke im Kreuzfeuer
Hannes Jaenicke teilt im Talk "Hart aber fair" heftig aus, Deutschland würde zu wenig für die Umwelt tun. Doch dann bekommt er einen Konter, der sitzt ...

"Gefühltes Öko-Vorbild, gelebter Klimasünder: Lügt sich Deutschland grün?" - Diese Frage stand am Montagabend auf der Agenda der ARD-Talk-Runde "Hart aber fair". Vor allem Schauspieler Hannes Jaenicke holte bei Frank Plasberg zum Rundumschlag aus: "Deutschland verfehlt jedes Klimaziel so was von krachend, da kann man sich nur schämen."

"Der Strohhalm in Costa Rica ist aus Pappe. Da sind die weiter", kritisiert er weiter. Doch damit noch lange nicht genug. Denn auch die CO2-Bilanz sieht der Schauspieler als besorgniserregend an. "Wir sind das einzige Land der Welt, wo der CO2-Ausschuss im Privatverkehr weiter steigt!" Ihm gegenüber saß unter anderem der Journalist Jan Fleischhauer, der ihn schnell in die Enge trieb. Denn auch Hannes Jaenicke scheint im Alltag nicht immer an die Umwelt zu denken.

Der 58-Jährige hat einen Wohnsitz in der Nähe von München, aber auch einen in Amerika. Weiterhin fliegt er für seine Dokumentationen sehr viel rund um den Globus. Darauf angesprochen. meint er nur, man könne das "alles regeln", denn er betreibe CO2-Ausgleich. Außerdem fahre er ein Elektro-Auto. Ein Konter von Fleischhauer, ließ nicht lange auf sich warten, denn der ist der Meinung, der Schauspieler würde "viel zu viel fliegen, aber dann über Plastiktüten reden".