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Wird die nächste PlayStation abwärtskompatibel?

PlayStation 5
Wird eine mutmaßliche PlayStation5 auch Spiele von älteren PlayStation-Generationen abspielen können? Ein neues Patent von Sony beschäftigt sich mit der Emulation solcher Titel.

Ein neues Sony-Patent bringt die Gerüchteküche rund um die kommende PlayStation-Generation zum Brodeln: Unter der Nummer 2019-503013 hat man in Japan ein Papier eingereicht, bei dem es darum geht, ältere Spiele auf einem neuen Gerät laufen zu lassen, indem der Prozessor des modernen Systems so tut, als wäre er ein älteres, zur jeweiligen Software kompatibles Modell.

Darüber hinaus wird auf die spezifischen Probleme einer Software-Emulation eingegangen: Darunter zum Beispiel ein zu schneller Hauptprozessor, dessen Berechnungen langsameren Programm-Routinen buchstäblich davonlaufen.

Obwohl in dem Papier weder detaillierte Lösungsansätze formuliert noch eine PlayStation5 genannt werden, führt man doch Mark Cerny als einen der maßgeblichen Entwickler. Der wiederum war der Chef-Architekt von Sonys PS4-Konsole - nur logisch also, dass hinter dem Antrag ein Emulations-Verfahren vermutet wird, mit dem auf einer mutmaßlichen PS5 etwa PS4- oder PS3-Spiele laufen könnten. Ebenfalls interessant: Da sich der PlayStation-Hersteller offenbar intensiv mit der Emulation älterer Software-Titel auseinandersetzt, ist es unwahrscheinlich, dass man sich zwecks Rückwärtskompatibilität allein auf das Internet-seitige Spiele-Streaming verlassen will, wie Sonys Online-Dienst "PlayStation Now" sie teilweise bietet.