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Nach Horror-Unfall: Paul van Dyk bekommt zwölf Millionen Dollar Schadensersatz

Paul van Dyk
Paul van Dyk stürzte 2016 während eines Konzerts sechs Meter in die Tiefe und verletzte sich lebensgefährlich. Nun werden dem DJ zwölf Millionen Schadensersatz zugesprochen ...

Der deutsche DJ Paul van Dyk ist bald um zwölf Millionen Dollar reicher. Doch nicht etwa durch ein Engagement oder Plattenverkäufe, sondern dem Musiker muss diese Summe von dem Konzert-Veranstalter ALDA Events B.V. als Schadensersatz gezahlt werden.

Das Unglück ereignete sich 2016: Bei dem Festival "A State of Trance" in Utrecht fiel der DJ in ein Loch auf der Bühne. Sechs Meter stürzte er in die Tiefe und verletzte sich lebensgefährlich: Ein doppelter Bruch der Wirbelsäule und ein Schädel-Hirn-Trauma wurden diagnostiziert, und er fiel ins Koma. "Der Arzt sagte meiner Mutter einen Tag nach dem Sturz, dass wir froh sein könnten, dass alle lebenswichtigen Organe noch funktionierten. Es fehlten nur wenige Millimeter, und ich wäre querschnittsgelähmt gewesen", erklärte der Musiker dem "stern" in einem Interview Ende 2017.

Anschließend verklagte van Dyk, der mit bürgerlichem Namen Matthias Paul heißt, den Veranstalter. Die Bühne sei nicht ausreichend gesichert gewesen, denn der heute 47-Jährige fiel durch ein Loch, das nur mit einem Tuch verdeckt war. Vor Gericht bekam er daher Recht, und die hohe Summer wurde ihm für ausfallende Einnahmen und zum Begleichen der Arztkosten zugesprochen.