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"Donkey Kong 64"-Spieler erzockt 330.000 Dollar für queere Kids - dank Unterstützung eines US-Polit-Stars

Spenden-Marathon
Um Geld für queere Jugendliche und Kinder zu sammeln, hat ein britischer Youtuber 58 Stunden pausenlos den Rare-Klassiker "Donkey Kong 64" gespielt. Dabei bekam er überraschende Unterstützung von prominenter Stelle: Amerikas größte Polit-Hoffnung schaltete sich plötzlich ein.

201 goldene Bananen, 3.500 bunte Bananen, 40 Bananen-Medaillen, 20 Bananen-Federn, 40 Blaupausen, acht Boss-Schlüssel, zehn Kampfkronen, eine Nintendo-Münze sowie eine Rareware-Münze: Das ist die stattliche Sammel-Bilanz des britischen Youtubers und Streamers Harry Brewis alias "H.Bomberguy", nachdem er von Freitag bis Montag ohne Pause "Donkey Kong 64" für Nintendos alte Nintendo-64-Konsole live übertragen hatte.

Hintergrund der rekordverdächtigen Aktion war allerdings kein Eintrag ins "Guinness-Buch der Rekorde", sondern sein ganz persönlicher Gaming-Spenden-Marathon. Ziel war es, 500 US-Dollar für die Organisation "Mermaids" zu sammeln, die Minderjährige aus der LGBTQ-Community unterstützt - also homosexuelle, bisexuelle oder genderqueere Kinder und Jugendliche. Die angepeilte Summe hatte Brewis schon zu Beginn seines Twitch-Streams erreicht, nach schlaflosen 58 Stunden waren es dann stolze 330.000 US-Dollar.

Dass sich der Youtuber überhaupt auf die kräfteraubende Aktion einließ, lag an einer kurz zuvor gescheiterten Spenden-Aktion für die "Mermaids": Eigentlich sollte die gemeinnützige Organisation eine stattliche Spende von der britischen National-Lotterie bekommen. Doch aufgestachelt durch konservative Prominente wie den Komiker Graham Linehan sprachen sich so viele Briten gegen die Spenden-Aktion aus, dass sie schließlich abgeblasen wurde.

Unterstützung von US-Polit-Hoffnung

Während seines Live-Streams durfte sich Harry Brewis sogar über eine berühmte Unterstützerin freuen: Die bekannte demokratische US-Politikerin und leidenschaftliche Trump-Gegnerin Alexandria Ocasio-Cortez bekam Wind von der Aktion und klinkte sich schließlich in den Chat des Live-Streams ein, um über ihre eigenen Nintendo-Erfahrungen zu berichten. Außerdem empfahl sie Brewis' Initiative über den eigenen, reichweitenstarken Twitter-Account.