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Elfjähriger nutzt Kreditkarte von Mutter für teure "Fortnite"-Shopping-Tour

Fortnite
Böses Erwachen für die Mutter eines elfjährigen "Fortnite"-Fans: Der Sohn kauft Ingame-Inhalte für über tausend Euro - mit der Kreditkarte der Eltern.

Man stelle sich vor: Man lässt den Nachwuchs einen Nachmittag allein und vertraut darauf, dass er dank "Fortnite"-Sucht schon nichts weiter anstellen wird. Also außer "Fortnite" spielen natürlich. Aber weit gefehlt: Ein paar Wochen später bekommt man die Kreditkartenabrechnung und wundert sich darüber, dass die wesentlich höher ausfällt als kalkuliert. Also flugs jeden Posten geprüft und noch mal gewundert: Eine Rechnung über tausend Euro für "V-Bucks"? Von wem? Und wer ist Epic Games?

Dann dämmert es dem derart geschröpften Elternteil: "Fortnite"!

So oder zumindest so ungefähr ist es im US-Staat North Carolina passiert: Hier gab ein Elfjähriger in Abwesenheit der Eltern satte 1.200 Dollar für Ingame-Inhalte in Epics Multiplayer-Ballerei aus, gezahlt mit Mamas und Papas Kreditkarte. Als die Mutter bemerkte, wie viel Geld in der Kasse fehlt, ging sie wohl zuerst von einem Betrug aus, aber schnell wurde der Sohn als der Schuldige entlarvt.

Glück im Unglück: Nachdem Mama "Fortnite"-Betreiber Epic mit dem Anwalt drohte, gab der schließlich klein bei und erstattete die Summe zurück. Keine Selbstverständlichkeit übrigens: In vielen ähnlichen Fällen haben Epic - oder andere Anbieter von Free-to-play-Spielen - die entsprechenden Beträge nicht zurückerstattet. Aber vielleicht waren die Eltern hier weniger klage-freudig wie die resolute Dame aus North Carolina.