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Rettung in letzter Sekunde: Epic schließt gefährliche Sicherheitslücke in "Fortnite"

Daten-Sicherheit bei "Fortnite"
Das ging gerade noch mal gut: Ein israelischer Spezialist für Daten-Sicherheit warnte "Fortnite"-Betreiber Epic vor fatalem Sicherheits-Leck.

Daten-Lecks sind eines der größten Probleme einer digitalen und vernetzten Welt. Meist haben es die Hacker vor allem auf die hinterlegten Zahlungsinformationen der Kunden abgesehen. Aber fast genauso attraktiv sind die persönlichen Angaben der User, weil man diese anschließend verkaufen kann.

Jetzt wurde bekannt, dass auch "Fortnite"-Betreiber Epic zum Hacker-Opfer hätte werden können: Der in Isreal beheimatete Software-Hersteller Check Point wurde auf die Sicherheitslücke in dem "Battle Royale"-Hit aufmerksam. Zum Glück war die Firma kulant genug, um den Hersteller rechtzeitig darauf hinzuweisen und damit Schlimmeres zu vermeiden. Der "Fortnite"-Betreiber konnte die Sicherheitslücke rechtzeitig schließen und die Daten von circa 80 Millionen aktiven Spielern vor dem Zugriff durch Diebe schützen. Außerdem wäre es mithilfe des Lecks möglich gewesen, die Voice-Chats der Nutzer abzuhören.

Bereits vergangenen Sommer hatte der "Fortnite"-Hersteller Sicherheits-Probleme. Damals war es der Installer für die Android-Version von "Fortnite", in dem eine gigantische Sicherheitslücke klaffte.