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StreetDance: New York

Ruby ist eine Balletttänzerin, die an der renommiertesten Musik schule New Yorks studiert. Tanzen ist ihre große Leidenschaft. Als sie den britischen Violinisten Johnnie kennenlernt, ahnt sie nicht, wie er ihr Leben verändern wird. Johnnie, der mit seinen StreetDance-Freunden zusammenwohnt, und mit Straßenkonzerten seinen Lebensunterhalt verdient, eröffnet Ruby eine völlig neue, faszinierende Seite der Musik. Doch als Johnnie eines Tages von den Behörden aufgegriffen wird und keine Green Card vorweisen kann, droht sein Traum von einem Leben als Musiker zu zerplatzen. Es gibt nur einen Ausweg: Der Gewinner eines Tanzwettbewerbes an Rubys Schule erhält ein Studentenvisum sowie ein Stipendium. Gemeinsam erarbeiten Ruby, Johnnie und seine StreetDance-Freunde eine Choreografie, in der die Coolness des StreetDance mit der Anmut des Balletts und der klassischen Musik auf der Bühne verschmelzen. Werden sie die Jury überzeugen?
Filmdaten:
Originaltitel: High Strung
Jahr: 2016
Regie: Michael Damian (Director)
Schauspieler: Ruby (Keenan Kampa) , Johnnie (Nicholas Galitzine) , Oksana (Jane Seymour) , Jazzy (Sonoya Mizuno) , Kyle (Richard Southgate) , Kramrovsky (Paul Freeman) , Markova (Maia Morgenstern) , Rik (Ian Eastwood) , April (Anabel Kutay) , Hayward Jones III (Marcus Emanuel Mitchell)
Wertung:
Geige spielen für die Greencard
Tanz, Musik und die große Liebe: Der Tanzfilm "Streetdance: New York" bietet leichte Unterhaltung. Mehr jedoch nicht.

Zwei Männer fordern sich zum Battle heraus und veranstalten einen Zweikampf. Doch sie attackieren sich nicht etwa mit blanken Fäusten, sondern mit ihren Geigenbögen: Möge der bessere Musiker gewinnen. Die Szene könnte unterhaltsam sein, hätte man sie denn auch mit etwas Humor versehen. Doch bei diesem unglaublich ernsten Kampf überwiegt bisweilen die Fremdscham. Zum Glück hat "Streetdance: New York" auch noch Besseres zu bieten, was vor allem an den tänzerischen Fähigkeiten der Hauptdarstellerin Keenan Kampa liegt. Sie verzaubert mit ihrer unglaublichen Körperbeherrschung und rettet doch noch, was es zu retten gibt.

"Die Musik ist immer da, sie brennt in mir." Mit diesen höchst dramatischen Worten beschreibt Geiger Johnnie Blackwell (Nicholas Galitzine), was Musik ihm bedeutet. Der junge Mann verbringt die meiste Zeit damit, in New Yorks U-Bahnhöfen Violine zu spielen, und sich so sein Geld für die Greencard zu verdienen. Johnnie ist illegaler Einwanderer und hat eigentlich keine Aufenthaltserlaubnis für die Vereinigten Staaten. Der Musiker ist aber keineswegs ein Flüchtling, der bitterer Armut entkommen wollte und versucht, in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Johnnie stammt nämlich - wie unspektakulär - aus England. Der Grund, warum der junge Mann nach New York ging, bleibt recht kryptisch: Ihn halte in England einfach nichts mehr. Das nimmt seiner prekären Situation leider etwas die Schärfe, schließlich könnte der Geigenspieler ebenso gut in Londons U-Bahnen musizieren.

Doch dann wäre Johnnie niemals auf Balletttänzerin Ruby Adams (Kampa) getroffen. Die ist vom Mittleren Westen nach New York gezogen, um an einer renommierten Musikschule Tanz zu studieren. Ein Blick genügt und schon ist klar: Hier haben sich zwei Seelen gefunden. Als Johnnie eines Tages von den Behörden aufgegriffen wird und ihm die Abschiebung droht, gibt es nur einen Ausweg: Der Gewinner eines Musikwettbewerbs an Rubys Schule, bei dem Tanz und Musik - welch ein Zufall - verschmelzen sollen, erhält ein Stipendium sowie ein Studentenvisum für die USA. Gemeinsam erarbeiten Ruby, Johnnie und dessen Freunde eine Choreografie, die Streetdance mit Ballet sowie klassisches Geigenspiel mit coolen Beats kombiniert.

Wie so oft in Tanzfilmen spielt die Handlung auch hier nur die zweite Geige. Im Mittelpunkt steht nun einmal die Körperbeherrschung, und es ist wahrlich eine Wonne, den Tänzern in "Streetdance: New York" zuzuschauen. Keenan Kampa besitzt eine derartige Sinnlichkeit, dass sie damit beinahe den ganzen Film trägt. Kein Wunder: Kampa ist die erste Amerikanerin, die bereits im Ensemble des berühmten russischen Mariinsky Ballets mitmachen durfte. Für die großartigen Choreografien zeichnete mit Dave Scott auch kein Unbekannter verantwortlich, arbeitete dieser doch bereits bei "StepUp 2 The Streets" und "StepUp 3D" mit.

Das Problem an "Street Dance: New York" ist eher das Geigenspiel von Nicholas Galitzine. Auch wenn es wirklich beeindruckend ist, wie er beim Showdown den Bogen schwingt, so wirkt die Szenerie ähnlich merkwürdig, wie manche Auftritte von David Garrett: Eine Geige ist keine E-Gitarre und die Versuche, einen solchen Auftritt mit Lichteffekten und dem Einsatz von Windmaschinen "cool" erscheinen zu lassen, hat leider oft den gegenteiligen Effekt.

Auch die Figuren sorgen für Kopfschmerzen, wirken sie doch, als hätte Regisseur Michael Damian sie vorgefertigt einem Schrank für Tanzfilme entnommen. Mit dabei: der talentierte Underdog, der blonde Engel, die Zicke, die verrückte beste Freundin und der Fiesling im Anzug. Anders als der Titel es andeutet, hat die rumänisch-amerikanische Produktion "StreetDance: New York" übrigens nichts mit den Werken "StreetDance" (2010) und "Street Dance 2 3D" (2012) zu tun. Stattdessen nutzte der deutsche Verleih hier lediglich den bekannten Titel, um seinen Film besser vermarkten zu können. Insgesamt macht "Streetdance: New York" nicht viel anders als vorhergehende Werke des Genres. Als Film zur leichten Unterhaltung taugt er definitiv und vor allem die Tanzszenen sind durchaus beeindruckend. Mehr bietet der Film jedoch nicht.

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