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Star Trek Beyond

Filmdaten:
Originaltitel: Star Trek Beyond
Jahr: 2016
Regie: , Justin Lin (Director)
Schauspieler: (Zoe Saldana) , (Chris Pine) , (Zachary Quinto) , (Karl Urban) , Chekov (Anton Yelchin) , Scotty (Simon Pegg) , Sulu (John Cho) , (Idris Elba) , (Sofia Boutella) , Keenser (Deep Roy)
Wertung:
Hinterm Horizont
Unendliche Weiten und eine einfache Mission: In "Star Trek Beyond" will die Enterprise-Crew die Ecken des Universums erkunden und muss stattdessen ums Überleben kämpfen - mit Humor, Action und Nostalgie.

Jetzt ist sie also wirklich dorthin unterwegs, wo kein Mensch vorher war: Das Raumschiff Enterprise bricht in "Star Trek Beyond" in Richtung der unendlichen Weiten des Weltalls auf. Endlich möchte man sagen, immerhin ist es schon der dritte Film der 2009 von J.J. Abrams initiierten neuen Kinoreihe. Nachdem sich Captain Kirk und Co. in den ersten beiden Teilen noch auf der Erde und den umliegenden Planeten um Feinde kümmern mussten, erkunden sie jetzt auf einer Forschungsmission die abgelegenen Ecken der Galaxie. Ganz im Sinne von "Star Trek"-Schöpfer Gene Roddenberry, der die Serie vor 50 Jahren erstmals über die TV-Bildschirme flimmern ließ: "Star Trek Beyond" ist sozusagen ein Geburtstagsgeschenk: Man kann sich prächtig amüsieren, ohne intellektuell überfordert zu werden. Wenngleich der Film mit einem bitteren Beigeschmack in den Kinos startet.

In "Star Trek Beyond" heißt es Abschied nehmen von Botschafter Spock und von Pavel Checkov. Spock-Darsteller Leonard Nimoy starb im Februar 2015: Die "Star Trek"-Macher haben ihm im Film sehr würdevoll die letzte Ehre erwiesen. Checkov-Darsteller Anton Yelchin kam am 19. Juni 2016 bei einem tragischen Unfall ums Leben: Ihm ist der Film gewidmet. Wie es mit seiner Figur weitergeht, wird sich erst im vierten Teil zeigen, den Produzent J.J.Abrams bereits angekündigt hat.

Abrams hatte die neue "Star Trek"-Ära vor sieben Jahren mit einem großen Knall begonnen. Er schuf ein Paralleluniversum, in dem sich die neue Besatzung der Enterprise nach Herzenslust austoben konnte. Dank dieses Kniffs fühlen sich die mittlerweile ein halbes Jahrhundert alten Figuren auch im modernen Kinokosmos heimisch.

Jetzt hat Abrams seine Mission erfüllt und ist zum nächsten Franchise weitergezogen, um auch "Star Wars" zu entstauben. Die Regie in "Star Trek Beyond" übernahm Justin Lin. Genau: Der Justin Lin, der vier von bislang sieben "Fast & Furious"-Filmen inszenierte. Seine Wahl sorgte für eine gewisse Skepsis, zumal die Trailer eine klare Actionkante aufwiesen - und sonst nicht viel verrieten.

Die Befürchtungen haben sich als unbegründet erwiesen. Ja: In "Star Trek Beyond" geht es ordentlich zu Sache, bis hin zur Schwindeligkeit. Ja: "Star Trek Beyond" mag nicht der intelligenteste Film des Jahres sein. Aber: "Star Trek Beyond" holt die Reihe zu ihren Ursprüngen zurück, ist nostalgisch, ohne sich anzubiedern.

Dafür ist nicht zuletzt Scotty-Darsteller Simon Pegg verantwortlich. Er hat das Drehbuch als Co-Autor mitverfasst und dem Film alte Tugenden verpasst: Humor (der teilweise etwas derb ist), einen Ur-Bösewicht (der auch etwas derb ist), krasse Waffensysteme, zweifelnde Protagonisten, Kameradschaft, Weltraumkoller. Lin macht daraus ein kurzweiliges, weil rasant inszeniertes Abenteuer: Man darf sich nur nicht daran stören, dass die Handlung rudimentär bleibt.

Die Enterprise-Crew strandet nach einem Hilferuf auf dem Planeten Altamid. Dort hat der übermächtige Bösewicht Krall (Idris Elba) das Sagen und plant die Vernichtung der Föderation. Den Anfang macht er mit der Enterprise selbst. Das Raumschiff ist nach nicht einmal einer halben Filmstunde Schrott, die Überlebenden des Angriffs sind auf Altamid verstreut.

In kleinen Teams kämpft sich die Crew durch eine feindliche Welt: Der nachdenkliche Captain Kirk (Chris Pine) hat den ewig optimistischen Checkov (Anton Yelchin) im Schlepptau. Logikfan Spock (Zachary Quinto) muss sich mit dem mürrischen Bordarzt "Pille" McCoy (Karl Urban) rumärgern, und Scotty macht eine neue Bekanntschaft: Jaylah (Sofia Boutella) ist schon seit einigen Jahren auf Altamid gefangen.

Sie sorgt mit naivem Charme und technischem Know-how dafür, dass es zu einem ziemlich basslastigen Showdown kommt. Dabei spielen die Beastie Boys eine zentrale Rolle: Ihr Song "Sabotage" gibt der zerrütteten Beziehung von Uhura (Zoe Saldana) und Spock eine zweite Chance und dem Familienglück von Sulu (John Cho) mit seinem Ehemann und seiner Tochter eine Zukunft.

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