RTLZWEI-Doku "Die Wollnys"

Schwesternstreit eskaliert bei den "Wollnys": "Billige, hässliche Kopie von mir"

28.09.2021 von SWYRL

Neues von den "Wollnys" - Gefühls- und auch sonstiges Chaos bei Großfamilie Wollny: verschärfte Hormonlage bei der schwangeren Sarafina und ein Riesenstreit zwischen Estefania und Loredana. Und da will Mutter Silvia wirklich wochenlang nach Thailand?

"Schön hinlegen - denk an deine Plazenta!" In der 20. Woche mit ihren (mittlerweile putzmunter geborenen) Zwillingen schwanger, kann sich Sarafina Wollny vor gut gemeinten Ratschlägen in der aktuellen Doppelfolge "Die Wollys" (montags, 20.15 Uhr, RTLZWEI) kaum retten. Besonders Ehemann Peter hat sich die von der Gynäkologin angesetzte "engmaschige Betreuung" seiner wachsenden Familie auf die Fahnen geschrieben.

Aus den Weiten des Online-Shoppings kommt nicht nur eine Schwangeren-Matratze mit einschlägigen Vertiefungen ins Wollny-Haus, sondern auch ein eigenes Abhörgerät für die Herztöne. Nach anfänglicher Irrfahrt auf dem Bauch ("Find die erst mal auf der Riesenfläche") beglücken Sarafina die akustischen Lebenszeichen durchaus.

Zweifel und Panik bleiben, zumal die anvisierte Geburtsklinik in Grevenbroich, auf der zahlreiche Wollny-Generationen das Licht der Welt erblickten, ihre Station schließt. "Es gibt in Deutschland doch genug Kliniken, die irgendwelche Entbindungen machen", versucht Peter, seine Frau zu beruhigen, flankiert von Schwiegermutter Silvia: "Es ist noch kein Kind dringeblieben." - "Ich habe elf Kinder bekommen", sinniert sie: "Und normal ist es nie gewesen."

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"Immer machst du mich nach"

Ist es bis heute ja nicht unbedingt - oder vielleicht einfach allzu typisch? Hormonell gesteuerte Catfights sollen gerade bei weiblichen Teenagern nicht unüblich sein, wie das Paradebeispiel Estefania (19) und Loredana (16) auf Schönste zeigt. Das Streitthema lautet "Styling".

Im Prinzip haben alle Wollny-Töchter durchaus ähnliche Frisuren, aber dass ihre kleine Schwester nicht nur ihren Dutt, sondern zunehmend auch ihre Haarfarbe und ihren Kleiderstil imitiert, macht Estefania rasend. "Immer machst du mich nach", wirft sie Loredana vor: "Ich hab keinen Bock auf eine billige, hässliche Kopie von mir!"

"Eigentlich waren wir immer best buddies", wundert sich die Beschimpfte ebenso wie Silvia: "Die waren immer wie A... auf Eimer!" Alles dahin, denn "das mit den Anziehklamotten" sei "langsam übertrieben", so Estefania. Manche Dinge findet Loredana nur schön, weil sie Estefania gefallen. So sieht das jedenfalls die unwillig Kopierte! Als Loredana dann sogar Estefanias restliche Renovierungsfarbe nehmen will, um ihr eigenes Zimmer in der gleichen Farbe zu streichen, rastet ihre Schwester aus.

"Viele Hände, schnelles Ende"

Eben noch selbst von Silvia wegen der Umbau-Aktion "hinter ihrem Rücken" fast rausgeworfen, gibt sie ihren Frust nun an Loredana weiter und erzählt Silvia brühwarm von deren Plänen. Diese will den Streit eigentlich schlichten, bekommt aber stattdessen einen ihrer berühmten "Tropischen": "Nehmt mal Chillmodus rein!", brüllt sie: "Mir reicht's mit dem Gezicke, ich will ein normales Leben." - "Kuck, was du angerichtet hast, du miese Petze", gibt Loredana ihrer Schwester zurück: "Jetzt habe ich keinen Bock mehr drauf, wieder Bro's zu werden."

Doch was echte Wollny-Geschwister sind, sehen die zankenden Geschwister dann doch noch "Hoffnung in ihrem altem Team". Das Gespräch wird gesucht, sich in die Arme gefallen, und auch die Haare werden nicht direkt umgefärbt. Kann Silvia somit unbesorgt nach Thailand reisen?

Genau, mal eben in der Pandemie nach Thailand, und zwar als Teilnehmerin bei "Kampf der Realitystars". Eine einmalige Chance, findet ihre Familie: Nicht nur für Silvia als "Erfahrung" (Tochter Sylvana), sondern auch für die restlichen Wollnys, die sich von Silvias Abwesenheit etwas mehr "Entspannung" versprechen. Sie haben jedoch nicht mit der Kontroll-Lust ihrer Mutter gerechnet, die lange vor der Abreise mit einem Haushaltsplan um die Ecke kommt. Eingeplant sind ausnahmslos alle, denn "viele Hände, schnelles Ende!"

Oder wie Lebensgefährte Harald seufzend feststellt: "Typisch Wollny. Geht ein Fass zu, ploppt ein anderes auf."

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