Schauspieler als Teenager

"Rettet-Oma-Challenge": So lustig ruft Paul Rudd zum Tragen von Masken auf

Schauspieler und Comedian Paul Rudd ist mittlerweile 51 Jahre alt. Für einen Video-Clip, der junge Menschen an das Tragen von Masken erinnern soll, um die Corona-Pandemie einzudämmen, wird er jedoch zum - mehr oder weniger - coolen Teenie.

So stellt man sich doch die coolen Kids heutzutage vor - zumindest, wenn diese alle Klischees erfüllen und sich wie vor zehn Jahren kleiden. Schauspieler und Comedian Paul Rudd ("Ant-Man") hat sich für eine Video-Botschaft in Schale geworfen und spricht die Sprache der Jugend - beziehungsweise, was er scherzhaft dafür hält. Gelber Hoody, Snapback-Mütze mit "NY"-Aufdruck, Kopfhörer und - natürlich - ein Skateboard unter dem Arm.

Offensichtlich nimmt sich der 51-Jährige hier gehörig selbst auf die Schippe, an der Relevanz seiner Botschaft ändert dies aber überhaupt nichts - denn es geht um nichts Geringeres als die Corona-Pandemie, deren Infiziertenzahlen überall auf der Welt, jedoch insbesondere in den USA, nach oben schnellen. Und es geht darum, dass junge Menschen Masken tragen sollten, um andere und sich selbst zu schützen.

Denn aktuell scheinen sich hauptsächlich die angesprochenen junge Menschen anzustecken, deshalb tragen sie auch eine besondere Verantwortung zur Eindämmung der Pandemie, an die sie der stark verjüngte Paul Rudd in einem vom New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo hochgeladenen Video erinnert. Mit "Hey Leute, hier spricht Paul Rudd, Schauspieler und zertifizierter Jugendlicher" beginnt er seine witzige, zweiminütige Ansprache. "Wir Millennials" wie er sagt, spielen eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Pandemie. Er berichtet von einem Gespräch mit dem Gouverneur, der den angeblich so jung Gebliebenen um Hilfe bat. "Wie alt bist du, 26?", soll der Politiker ihn gefragt haben.

Aus Spaß wird Ernst: "Menschen sterben!"

"Ich halte euch keine Predigt, wie manche Promis", verspricht der 51-Jährige und hat direkt eine ebenso simple wie deutliche Botschaft parat: "Haltet die Klappe und tragt eure Masken". Paul Rudd ist in seinem Element: Er spielt E-Gitarre, fängt einen Football und gibt vor, mit Pop-Idol Billy Eilish zu telefonieren - die selbstverständlich brav ihre Maske trägt. "Sich um andere Menschen zu kümmern, ist das neue sich nicht um andere Menschen kümmern", weiß der Berufsjugendliche mit dem Plastik-Ghettoblaster.

Und wie spricht man die Tik-Tok-Generation am besten an? Natürlich mit einer Challenge. "Ihr wollt eine Challenge?", fragt Rudd seine junge Zielgruppe. Da hat er doch gleich einen Vorschlag: "Wie wäre es mit der 'Rettet-Oma-Challenge?'" Gegen Ende des Videos, ausgerechnet kurz nach einem wenig gelungenen Beatboxing-Versuch und Rap-Freestyle, wird Paul Rudd plötzlich ganz ernst, fast wütend. "Tragt eine Maske, es ist nicht schwer. Menschen sterben!", macht er den Punkt seiner Aktion noch einmal unmissverständlich deutlich: An dieser Pandemie ist nichts lustig und nach Meinung des Schauspielers haben junge Menschen die Pflicht zu helfen.

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