"Celebrity Hunted"

Paranoid auf der Flucht: Amazon hetzt Promis Ermittlerteams auf den Hals

22.10.2021 von SWYRL

Neues Reality-Adventure bei Amazon Prime Video: Unter anderem flüchten Vanessa Mai, Tom Beck und Stefanie Giesinger in "Celebrity Hunted" vor den Ermittlerteams, die alle legalen Mittel nutzen dürfen, sie aufzuspüren. Wie sich die Flucht anfühlte, verrieten sie im Pressegespräch.

Volker Neuenhoff, Leiter Deutsche Amazon Originals Unterhaltung, beschreibt das Räuber- und Gendarm-Spiel als "die größte Reality-Show die in Deutschland in der Form je umgesetzt wurde." Zehn Prominente sind in der Reality-Adventure-Show "Celebrity Hunted" (Start: 3. Dezember bei Amazon Prime Video) bis zu zehn Tage auf der Flucht vor Ermittlerinnen und Ermittlern. Alle starten in Hamburg, in Frankfurt am Main befindet sich das Headquarter ihrer Gegnerinnen und Gegner. Dabei wird deutsches Recht simuliert: Das Ermittlerteam darf nicht nur die Telefonate auf ihren zuvor ausgehändigten Handys mithören und bei Anrufen ihren Aufenthaltsort ermitteln, sondern haben auch - nach Freigabe - Zugriff auf Überwachungskameras.

Auf die Flucht durch Deutschland mit wenig finanziellen Mitteln begeben sich Boxweltmeister und Unternehmer Dr. Wladimir Klitschko, Model und Schauspielerin Stefanie Giesinger, Sängerin Vanessa Mai mit Ehemann und Manager Andreas Ferber, Schauspieler und Sänger Tom Beck mit Schauspieler und Comedian Axel Stein, die Social Media Stars Diana und Melisa sowie Schauspieler Kida Khodr Ramadan mit Rapper Summer Cem. In einem Pressegespräch am Freitag stand ein Teil der Prominenten Rede und Antwort, wie es sich angefühlt hat, auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden.

Auch Erich Vad, seines Zeichens ehemaliger Sicherheitsberater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, und Leiter der Ermittlungen war dabei. Von der Cleverness der flüchtenden Promis zeigte er sich durchaus beeindruckt: "Die Prominenten waren einfach Sparring-Partner auf Augenhöhe." Seiner Ansicht nach war bei allen ein klarer Plan erkennbar. Vads Aufgabe war es demnach, Muster herauszufiltern, anhand derer er den Flüchtigen auf die Schliche kommen konnte. Ausdrücklich lobte er sein zusammengecastetes Team aus echten Ermittlerinnen und Ermittlern, die neben ihrer Fachkenntnis auch anhand ihrer Wirkung vor der Kamera ausgewählt wurden. Die Promis hatten es also mit Profis zu tun, und Vlad weiß: "Wir überlassen überall elektronische Spuren."

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Vanessa Mai: "Es war ein halber Thriller"

Großen Respekt zollten die anderen Prominenten Einzelkämpferin Stefanie Giesinger, die sich alleine durchschlagen musste. Genug Zeit für Vorbereitung hatte das Model mit einem ganzen Jahr definitiv, aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Drehstart mehrfach verschoben. Giesinger erklärte, dass sie seit ihrem Karrierestart nach eigener Aussage "nie die Möglichkeit hatte mal zehn Tage runterzukommen und mich zu verstecken" - die Reality-Adventure-Serie war die Chance.

Die meisten Promis nahmen "Celebrity Hunted" jedoch ohnehin schnell als mehr als ein Spiel war. "Es war wirklich verrückt, wie schnell das dann verschwommen ist", beschreibt die ehrgeizige Vanessa Mai den empfundenen Ernst. "Es ist nicht wirklich ein Reality-Format, es war ein halber Thriller", so der Schlagerstar. "Das hat sich keiner von uns vorgestellt, dass das wirklich so real wird", ergänzt Tom Beck, den die Dreharbeiten ordentlich schlauchten. Alle Prominenten berichteten davon, regelrecht paranoid durch Deutschland gereist zu sein: Hinter jedem Passanten, hinter jeder Passantin und in jedem Auto könnte sich schließlich ein "Hunter" verstecken. Alles echt? "Innovatives Storytelling gespickt mit spannenden und aufregenden Momenten" verspricht die Pressemitteilung.

Die Teams untereinander standen nicht in Kontakt, erstmals trafen sie sich am Startpunkt in Hamburg. Die kurze gemeinsame Zeit vor Beginn der Challenge reichte aber offenbar, um für Verstimmungen zu sorgen. Das "Team Social Media", bestehend aus Diana Bill und Melisa Kocak, fühlte sich von Kida Khodr Ramadan und Summer Cem offenbar nicht ernst genommen. Als "Pfadfinder-Mädchen" wurden sie nach eigener Aussage tituliert. Ob die Social-Media-Stars am Ende möglicherweise länger auf der Flucht waren als die beiden Männer, die stets ihre Straßenerfahrung betonen, wird sich zeigen.

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