Die Toten vom Bodensee - Der Wegspuk - Mo. 18.01. - ZDF: 20.15 Uhr

Rätselhafter Mord in einer alten Villa

12.01.2021 von SWYRL

Im zwölften Fall der mystischen Bodensee-Reihe werden Micha Oberländer und Hannah Zeiler mit dem Mord in einer alten Villa konfrontiert. Die Anwältin des Täters - und zugleich Besitzerin der Villa - berichtet, dass ihre Tochter hier erst kürzlich einen Selbstmordversuch unternahm.

Die Bodensee-Kommissare Micha Oberländer (Matthias Koeberlin) und Hannah Zeiler (Nora Waldstätten) haben es in ihrem neuen Fall ("Die Toten vom Bodensee - Der Wegspuk") wieder einmal mit einem Mord zu tun, der an eine uralte Sage erinnert: Ein Bauunternehmer wird in den Ruinen einer historischen Villa von einem Unbekannten erstochen - drei Kinder, die schon immer wissen wollten, ob es in dem Gemäuer spukt, werden Zeugen des Geschehens. Mysteriöses hat aber auch die junge Anwältin Mia Burgstaller (Katharina Lorenz), die künftige Schwiegertochter des Getöteten und derzeitige Besitzerin des Hauses, zu berichten: Ihre Tochter Sophia versuchte sich hier vor wenigen Wochen unter einer Platane das Leben zu nehmen.

Hat der teuflische "Wegspuk von Hörbranz", von dem eine Sage berichtet, hier wieder einmal zugeschlagen? Der mutmaßliche Täter, ein Holzbildhauer zunächst unbekannter Herkunft, behauptet, er habe in Notwehr gehandelt und sein Opfer nicht gekannt - eine SMS habe ihn an den Tatort gelockt, mit der Aussage, er werde hier alles über die Vergangenheit seiner bei einem Unfall ums Leben gekommenen Eltern erfahren.

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Mia wurde als Kind verlassen

Die Bodensee-Kommissare versuchen indessen in zäher Kleinarbeit herauszufinden, was in der alten Villa, die von der Kamera grandios als Grusel-Hort in Szene gesetzt wird, wirklich geschah. Mia Burgstaller wurde im Alter von zwölf Jahren nach einem Besuch bei ihrem leiblichen Vater vom Stiefvater und ihrer Mutter mitsamt dem dreijährigern Halbbruder plötzlich verlassen - die Flucht war wohl eine Folge der Schulden, die der Stiefvater damals hatte. Das Trauma dieser Flucht verfolgt Mia bis heute.

Auf verschlungenen Wegen folgen die Kommissare aus Lindau und Bregenz den möglichen Motiven des geheimnisvollen Mordes (Drehbuch: Timo Berndt, Regie: Michael Schneider). War es Rache am Verursacher des Unfalls, bei dem die Eltern des Täters starben? Oder war der Unfall gar eine Projektion - ist "Schuldverschiebung" im Spiel, wie Kommissarin Hannah Zeiler meint?

In ihrer enervierend stoischen Art gehen die Kommissare einem Fall nach, der sich als höchst kompliziert erweist. Selbst der wiederholt zitierte Mythos vom verschütten Dorf, über dem unseligerweise ein Weg verlegt worden sei, trägt leider nur wenig zum beabsichtigten Grusel der Zuschauer bei.

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