Bares für Rares
"Was ist das denn Spannendes?", fragte Horst Lichter. "Das ist ein Schloss", verriet der "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel. Und zwar eins, das die Händler unbedingt haben wollten ...
© ZDFBares für Rares
"Das sieht aber sehr geheimnisvoll aus", schaute sich Lichter das massive Objekt aus Eisen genauer an. "Das ist irre! Irre!" Vor allem deutete sich an: Das Teil musste ewig alt sein!
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"Du hast ein Kuriosum mitgebracht, etwas Geheimnisvolles", begrüßte Horst Lichter den Verkäufer Markus aus Bedburg. "Das fasziniert mich absolut. Das hat sogar ein Wappen", entdeckte er ein nicht genau definierbares Zeichen. Der Moderator konnte sich nur wiederholen: "Irre!"
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"Wo hast du das her?", wollte er wissen. "Aus der Eifel", antwortete Hoch- und Tiefbauer Markus. "Wir haben gebaggert, und auf einmal habe ich das Teil da in der Hand." Lichter staunte wieder: "Irre!" Das Schloss durfte Markus anschließend behalten, jetzt war er auf die Expertise gespannt.
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Genau rückverfolgen konnte Kümmel das Wappen nicht. Ein Familienwappen schloss er jedenfalls aus. Hergestellt wurde das Vorhängeschloss in Handarbeit: "Alles geschmiedet, teilweise gesägt, teilweise gefeilt." Doch auch über die Meistermarken fand er nichts heraus.
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Was er jedoch sicher sagen konnte: "Das sind ganz typische Merkmale des 17. Jahrhunderts", vermutlich aus der Zeit zwischen 1680 bis 1700. Da staunte Markus: "Boah!" Der Experte schätzte außerdem eine Arbeitszeit von 200 bis 300 Stunden: "Nach heutigen Stundenlöhnen fast unbezahlbar."
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Leider sperrte das Schloss nicht mehr richtig, was sich auf den Wert auswirkte: "Hier müsste ein Schlossmacher dran und das System wiederherstellen." Lichter war dennoch begeistert: "Ich finde es grandios." Und Markus hoffte auf 150 Euro.
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Würde das Vorhängeschloss funktionieren, wäre es 2.000 bis 2.500 Euro wert. Doch so setzte Detlev Kümmel nur 400 bis 600 Euro an. "Boah!", freute sich Markus trotzdem. Lichter blieb dabei: "Ich finde es absolut großartig!"
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"Wow! Das ist aber richtig cool!", staunte Jan Cizek (links) über das unerwartete Objekt. "Ich wollte immer schon mal Schlossbesitzer sein", war auch Wolfgang Pauritschs (rechts) Interesse geweckt. "Wir sind alle begeistert", wollte Cizek mehr vom Verkäufer über das Schloss erfahren.
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Der erzählte von seinem Baggerfund in der Eifel: "Das war so ein Schloss, aber ich weiß nicht, wie das heißt." Daniel Meyer (rechts) vermutete: "Das war im Burggraben? Da schmeißen die Leute immer alles rein, was sie nicht mehr brauchen."
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Pauritschs 150 Euro übertrafen schnell die Expertise und erreichten bald den vierstelligen Bereich. "Ich bin froh, dass ich das sehen durfte. Das alleine war schon ein innerer Stabhochsprung", klinkte sich Pauritsch dann aus und Cizek bekam das Schloss für 1.600 Euro.
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"Wann kriegen wir denn sowas zu Gesicht?", freute sich Pauritsch über die außergewöhnliche Rarität. "Wahnsinn!", stimmte Sarah Schreiber (zweite von rechts) zu. Und Cizek jubelte: "Sowas habe ich noch nie gehabt!" Pauritsch gratulierte: "Jetzt bist du endlich Schlossbesitzer."
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Markus zählte nochmal die Scheine in seiner Hand. "Ich kann das gar nicht glauben!", ging er überglücklich nach Hause.
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Ebenfalls zum Verkauf angeboten wurde das Plakat von Krone Zoo von Sigmund von Suchodolski, das Ende der 1910er- oder Anfang der 1920er-Jahre entstand und 600 bis 900 Euro wert war.
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Bei 820 Euro wurden sich Jan Cizek und der Verkäufer einig. "Das ist megagut! Das Format ist auch perfekt", freute sich der Händler.
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Der Ring mit Diamantimitationen aus den 1950er- oder 60er-Jahren wurde auf 150 bis 180 Euro geschätzt.
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Die 180 Euro bekam die Verkäuferin von Daniel Meyer. Der scherzte aufgrund der Imitationen: "Ich kann den nachts ins Schaufenster legen als Nachdekoration."
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Der Taschenuhrständer mit Schlange aus Bronze aus der Zeit um 1890 hatte einen Wert von 50 bis 70 Euro.
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Da Daniel Meyer die vereinbarten 380 Euro nicht passend zahlen konnte, sprangen für die Verkäuferin sogar 400 Euro heraus. Ein toller Gewinn für ein 3-Euro-Flohmarktschnäppchen.
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Den Goldarmreif von Ende des 19. Jahrhunderts schätzte die Expertin auf 1.800 bis 2.000 Euro.
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Das Schmuckstück gefiel Sarah Schreiber ausgesprochen gut, deshalb ließ sie sich auf 1.650 Euro hochhandeln.
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