Schüttgut-Startup

"Ich stehe auf harte Kerle": So wurde Sophia Thomalla Gesellschafterin einer Baufirma

08.07.2021 von SWYRL

Seit Herbst 2019 besitzt Sophia Thomalla Anteile an einem Baustellen-Logistiker. Wie es zu dieser ungewöhnlichen Zusammenarbeit kam, verrieten die 31-Jährige und der Firmen-CEO Christian Hülsewig im "OMR Podcast".

Es ist ein eher ungewöhnlicher Anblick, welcher sich Fans auf dem Instagram-Profil von Sophia Thomalla jüngst bot: Die Schauspielerin posiert in knappen Hotpants, bauchfreiem Top und Over-Knee-Stiefeln, während sich im Hintergrund eine Baugrube mit jeder Menge Schutt und einem Bagger erstreckt. Dazu schrieb die 31-Jährige: "@schuettflix calendar 2022 in the making! ABRISS!" gefolgt von einem Bomben-Emoji. Warum Thomalla ausgerechnet für ein Schüttgut-Unternehmen wirbt, verrieten sie und der CEO der Firma, Christian Hülsewig, im jüngsten "OMR Podcast".

Schüttflix ist ein Plattform-Business, welches zwischen Baustoff-Lieferanten wie Kiesgruben und den Betreibern der Baustellen vermittelt. Ziel des Geschäftsmodells ist es, die Lieferung von Baugut zu optimieren. Die Idee dazu stammte von Hülsewig. Auf der Suche nach einem geeigneten Testimonial für sein Unternehmen kam der 33-Jährige auf Thomalla. Über eine Verbindung zum Fußballverein FC Schalke 04 sei dann der Kontakt zu Thomalla zustande gekommen. Sophias Mutter Simone Thomalla war von 2000 bis 2009 mit Clublegende Rudi Assauer liiert. Doch Sophia Thomalla zögerte: "Testimonial für ein Startup sein reicht mir nicht", erklärt sie im Podcast. "Dann habe ich mich da ein bisschen reingelesen und auch die Jungs einmal angeguckt, die für Schüttflix arbeiten."

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Verkaufsargument: ein bodenständiges Mädel, das auf harte Kerle steht

Es dauerte ein wenig, bis die Schüttflix-Gründer sie als Gesellschafterin an Bord holten. Am Ende siegte jedoch ihr Argument: Ihre Zielgruppe auf Instagram sei etwas älter und größtenteils männlich: "Ich bin ein bodenständiges Mädel, ich stehe auf harte Kerle, das weiß jeder. Und sage, was ich denke, und deswegen spreche ich auch genau die Zielgruppe an."

Instagram selbst sieht Thomalla allerdings eher als Mittel zum Zweck: "Der klassische Bauarbeiter oder der Firmeninhaber, der guckt ja nicht auf Instagram: Was macht Sophia Thomalla oder Schüttflix. Die lesen die Bild-Zeitung, die gucken das klassische Fernsehen, da muss man stattfinden."

Doch auch der Schüttflix-Kalender sei nicht zu unterschätzen: Zwischen 25.000 und 30.000 Exemplare wurden gedruckt, an die Kundschaft verteilt oder an Thomalla-Fans verkauft. Die Kritik, dass die Bilder "anti-feministisch" seien, versteht Thomalla nicht: "Wir wollen die Baustelle feiern, wir wollen die Bauarbeiter feiern, und wir wollen bei den Bauarbeitern am Schrank kleben. Das war unser Ziel", erklärte sie und fügte hinzu: "Wenn ich einen Kalender mache, dann muss es knallen."

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