Der nächste "Star Wars"-Hit?

Galaktisches Vergnügen bei Disney+: Alle Fakten zur neuen "Star Wars"-Serie "Andor"

21.09.2022 von SWYRL/Christopher Schmitt

Neue Geschichten aus einer "weit, weit entfernten Galaxis": Bei Disney+ steht mit "Andor" die nächste Serie des Kult-Franchise zum Abruf bereit. Alles, was Sie zum Start der neuesten "Star Wars"-Produktion erfahren müssen, erfahren Sie hier.

Im Jahr 2012 wurde ein Mega-Deal eingefädelt: Der Disney-Konzern erwarb mit Lucas Films alle Rechte am ebenso riesigen wie populären "Star Wars"-Universum. Seitdem sorgt Disney für stetigen Zuwachs. Was 1977 mit "Krieg der Sterne" begann, umfasst inzwischen drei Trilogien, zwei eigenständige Filme sowie diverse Live-Action- und Animationsserien - ein Ende ist nicht in Sicht. Erst vor rund vier Monaten feierte Ewan McGregor in "Obi-Wan Kenobi" sein Comeback als Jedi-Meister, schon steht bei Disney+ die nächste Serie aus dem weltweit beliebtesten Sci-Fi-Franchise in den Startlöchern: Hier erfahren Sie alles, was sie zum neuesten "Star Wars"-Hit "Andor" wissen müssen.

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Wovon handelt "Andor"?

"Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis", aber das wissen Sie sicher bereits. Die neueste "Star Wars"-Serie begleitet den titelgebenden Charakter Cassian Andor - Fans aus dem Film "Rogue One: A Star Wars Story" (2016) bekannt - auf dem Werdegang vom einfachen Dieb zu einem Helden der Rebellion. Die Prequel-Serie "Andor" erzählt, wie der Rebellen-Kapitän und Spion zur prägenden Figur wurde.

Die Rebellion, welche dem Imperium den Kampf angesagt hat, steckt noch in den Kinderschuhen - und imperiale Truppen wollen sie im Keim ersticken. Es ist eine Ära voller Gefahren und Täuschung, in der Cassian Andor zunehmend klar wird, dass er wirklich etwas bewegen kann. Die Galaxis ist von politischen Intrigen geprägt, viele Menschen und ganze Planeten sind in die Verwicklungen verstrickt.

Alle zwölf Folgen der ersten Staffel schildern Ereignisse, die innerhalb eines Jahres stattfinden. Noch in diesem Jahr sollen die Dreharbeiten zur zweiten, ebenfalls zwölf Episoden umfassenden zweiten Staffel starten. Dann soll die Geschichte sich schnurstracks auf die Geschehnisse in "Rogue One" zubewegen.

Wer ist mit dabei?

Schnell war die wichtigste Personalie geklärt: Wie schon in "Rogue One" wird Diego Luna ("Narcos: Mexico") die Hauptrolle des Cassian Andor übernehmen. Außerdem prägt der 42-Jährige die Produktion als ausführender Produzent mit. Auch mit Genevieve O'Reilly gibt es ein Wiedersehen. Die irisch-australische Schauspielerin spielt erneut die Senatorin Mon Mothma. Dabei war sie nicht nur 2016 in "Rogue One" als aufrichtige Politikerin im Einsatz, sondern bereits in "Episode III: Die Rache der Sith" aus dem Jahr 2005.

Außerdem standen Kyle Soller, Denise Gough, Adria Arjona sowie Stellan Skarsgård vor der Kamera. Letzterer kennt sich nach seiner Rolle in "Dune" auf fremden Planeten bereits bestens aus. Unter den Nebenrollen findet sich mit Clemens Schick ("Kidnapping Stella") auch ein deutscher Schauspieler. Auch über eine Rückkehr des Hollywoodstars Forest Whitaker als Saw Gerrera - "Rogue One" lässt erneut grüßen - wird spekuliert.

Als Showrunner und Schöpfer ist der oscarnominierte Tony Gilroy der Kopf hinter "Andor". Er zeichnete bereits für "Rogue One" als Drehbuchautor verantwortlich und schrieb auch an "Andor" mit. Die Regie für die ersten zwölf Episoden übernahmen Toby Haynes, Susanna White und Benjamin Caron.

Wann und wo kann ich "Andor" streamen?

Am Mittwoch, 21. September, hat die Wartezeit für "Star Wars"-Fans ein Ende, denn dann können die ersten Episoden bei Disney+ gestreamt werden. Allerdings werden zunächst nur drei Folgen zur Verfügung stehen. Der Streamingdienst aus dem Hause Disney kostet aktuell 8,99 Euro monatlich. Neben "Andor" sind auch die anderen Filme und Serien aus dem "Star Wars"-Franchise abrufbar.

Was dürfen Fans des Franchise erwarten?

Eine "neue Perspektive" auf die "Star Wars"-Galaxis kündigte Disney an, doch was genau macht "Andor" besonders? Als erste sogenannte "Star Wars Story" verließ bereits "Rogue One" die gewohnten Pfade der Episoden-Erzählungen und führte Figuren ein, die sich nicht einfach in die Schubladen "gut" und "böse" packen lassen. Statt Schwarz und Weiß - in diesem Fall die helle und dunkle Seite - gab es auch Charaktere, denen mehr Graubereiche zugestanden wurden. Vermutlich setzt "Andor" an einer ähnlichen Stelle an. Dass sich die - damals noch namenlose - "Rogue One"-Prequel-Serie stilistisch an Spionage-Thrillern orientieren wolle, erklärte Disney bereits im Zuge der Ankündigung 2018.

Doch nicht nur dramaturgisch, auch inhaltlich könnte "Andor" sich an "Rogue One" orientieren - und die sonstigen Sehgewohnheiten des Franchises über Bord werfen. Es wird die erste Live-Action-Serie unter dem Label "Star Wars", die auf die sogenannte Stage-Craft-Technologie verzichtet. Üblicherweise wird selbige für digitale Hintergründe eingesetzt. Doch die Dreharbeiten zu "Andor" fanden viel in Gebäuden statt, außerdem bediente man sich großer Sets.

Wo lässt sich "Andor" chronologisch verorten?

Sogar selbsternannte "Star Wars"-Experten können angesichts von neun Episoden, "Star Wars Storys" sowie diversen Serien ein bisschen durcheinanderkommen - hier wird "Andor" chronologisch eingeordnet. Wie bereits angemerkt, erzählt "Andor" die Vorgeschichte zu "Rogue One", dem Film, in dem die Pläne des Todessterns in die Hände der Rebellen geraten. Dies ist ein entscheidender Wendepunkt der Saga, der die Geschehnisse im ersten "Star Wars"-Film von 1977, "Episode IV: Eine neue Hoffnung", erst ermöglicht.

So handelt es sich bei "Andor" um ein weiteres Bindeglied zwischen der Prequel- (Episode I bis III) und der Original-Trilogie (Episode IV bis VI). Die in der kürzlich veröffentlichten Disney+-Serie "Obi-Wan Kenobi" geschilderten Ereignisse, setzen noch vor "Andor" an. In einem ähnlichen Zeitraum ist die Animationsserie "Rebels" angesiedelt, allerdings bleibt vorerst unklar, inwiefern sich die Zeitachsen überschneiden. "Star Wars"-Filme und Serien, die weit vor oder weit nach Cassian Andors Reise spielen, sollen hier bewusst außen vor bleiben.

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