Beatles-Legende wäre 80 geworden

"Er hätte Trump die Hölle heiß gemacht": John-Lennon-Biograf erinnert an den ermordeten Musiker

09.10.2020 von SWYRL

Am 9. Oktober wäre John Lennon 80 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erinnert sich dessen Biograf an den Musiker und mutmaßt, wie er sich in der heutigen Zeit verhalten hätte.

Es war ein schwarzer Tag in der Musikwelt: Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon vor den Augen seiner Frau Yoko Ono auf offener Straße in New York erschossen. An diesem Freitag, 9. Oktober, wäre das Ex-Mitglied der Beatles 80 Jahre alt geworden. Wie hätte er das Jahr 2020 erlebt? Die Biografen Kenneth Womack ("John Lennon 1980: The Last Days In The Life") und Philip Norman ("John Lennon: The Life and SHOUT! The Beatles In Their Generation") stellen in einem Artikel der britischen Boulevardseite "Mirror" ihre Thesen auf.

"Ich sehe keinen Grund, warum er nicht immer noch hier sein sollte", erklärt Womack in dem Artikel. In dem Jahr, in dem er starb, habe er seine Taten bereinigt. Er habe Brot gebacken und segeln gelernt. "Er war ein hingebungsvoller Vater und Ehemann", fuhr Womack fort. Ein Comeback der Beatles sei für Womack durchaus denkbar gewesen: "Ich bin mir auch sicher, dass sie Live Aid gespielt hätten - und die Show gestohlen hätten."

Er würde gerne sehen, wie John Lennon "Proteste über die Art von Dingen anführen würde, die heute vor sich gehen, wie zum Beispiel die Angriffe auf die Verfassung". Wahrscheinlich hätte er auch Protestlieder über das Internet verfasst: "Ich denke, er wäre in vielerlei Hinsicht wie David Bowie gewesen, sehr bewegt vom Internet. Er wäre auf diese Weise ein Einflussfaktor ... er wäre auf Twitter dabei und hätte Trump die Hölle heiß gemacht", erklärte Womack. Auch ein Podcast von Lennon sei denkbar, immerhin sei der Musiker nicht nur für seine Singstimme, sondern auch für seine Sprechstimme geschätzt worden, wie Norman ergänzte.


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