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Dystopie mit Star-Besetzung: Das sind die Streaming-Tipps der Woche

19.06.2021 von SWYRL

Anne Hathaway, Helen Mirren und Morgan Freeman in einer finsteren Zukunft - nicht das einzige Streaming-Highlight der nächsten Tage. Welche Filme und Serien die kommende Woche sonst noch bereithält, verrät unsere Übersicht.

Was für eine Besetzung: Die neue Amazon-Serie "Solos" trumpft ab 25. Juni mit geballter Hollywood-Prominenz auf. Unter anderem wirken in der dystopischen Anthologieserie Morgan Freeman, Anne Hathaway und Helen Mirren mit. Die Serie von David Weil soll laut Amazon die "seltsamen, schönen, herzzerreißenden, urkomischen und wundersamen Wahrheiten über das Menschsein" erforschen. Was Netflix, AppleTV+ und Co in den nächsten Tagen sonst noch so zu bieten haben, erfahren Sie in der Übersicht.

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"Solos" (Amazon Prime Video)

Sie haben Oscars gewonnen, gehören längst zu den Legenden ihrer Zunft - und sind nun gemeinsam vor der Kamera zu sehen: Den Machern der neuen Amazon-Produktion "Solos" gelang es, eine Reihe von Hollywoods prominentesten Schauspieler in einem Projekt zu vereinen. In der siebenteiligen Anthologie-Serie spielen neben den oscarprämierten Morgan Freeman, Anne Hathaway und Helen Mirren auch Anthony Mackie ("The Falcon and the Winter Soldier"), Nicole Beharie ("Sleepy Hollow"), Uzo Aduba ("Orange Is the New Black"), Constance Wu ("Hustlers") und Dan Stevens ("Legion") mit.

Besonders "Black Mirror"-Fans dürfen sich freuen, denn die düstere Sci-Fi-Serie erinnert stark an die dystopische Erfolgsshow. In insgesamt sieben charakterbetonten Folgen erzählt "Solos" Geschichten von Zeitreisen, kuriosen Weltraumexpeditionen und einem an Demenz erkrankten Schwerverbrecher. Amazon Prime Video hat die Reihe ab 25. Juni im Programm.

"It's A Sin" (Starzplay)

Ritchie (Olly Alexander) beginnt in den 1980er-Jahren ein neues Leben in London, wo er in der Schwulenszene bald Anschluss findet. Mit seinen Freunden Roscoe (Omari Douglas) und Colin (Callum Scott Howells) zelebriert er das Leben - bis die AIDS-Krise das Land erreicht. Über zehn Jahre hinweg zeichnet Serienmacher Russell T Davies ("Queer as Folk", "Doctor Who") das Leben, Leiden und Sterben seiner Protagonisten nach, schonungslos, aber voller Liebe und so herzzerreißend, dass man am Ende in Tränen aufgelöst vorm Fernseher sitzt.

"It's a Sin" ist keine Serie über eine Krankheit, sondern über die Menschen, die inmitten der Katastrophe einfach nur leben wollten, und all das ist so unglaublich berührend erzählt, dass einem der Atem stockt. Eine bessere Serie wird es in diesem Jahr kaum geben. Das fünfteilige Drama startet am 20. Juni bei Starzplay.

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"Sex/Life" (Netflix)

Einst genoss Billie (Sarah Shahi) als Freigeist ihr Leben in New York City in vollen Zügen. Doch seit sie mit Cooper (Mike Vogel) verheiratet und in eine Vorstadt in Connecticut gezogen ist, kümmert sie sich meist um ihre Kinder. Frustriert und in einem Anflug von Nostalgie beginnt Billie, sich in einem Tagebuch an alte Zeiten und ihre einstige Liebschaft Brad (Adam Demos) zu erinnern - mit unerwarteten Folgen, als Cooper das Buch entdeckt.

Mit ausschließlich weiblichen Regisseuren und einem größtenteils weiblichen Autorenteam erforscht "Sex/Life" Begehren aus der Perspektive von Frauen - bis heute eine Seltenheit in der Welt von Film und Fernsehen. Dazu kommen gefährliche Lügen, eine pikante Dreiecksbeziehung und viel nackte Haut. Tabu-Brüche sind also vorprogrammiert. Netflix zeigt die provokante Dramedy-Serie ab 25. Juni.

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"Élite" (Netflix)

Der spanische Serienerfolg "Élite" geht in die nächste Runde: In der vierten Staffel rund um Samuel (Itzan Escamilla) und Guzmán (Miguel Bernadeu) sorgt Neuzugang für mächtig Wirbel. Ein strenger Schulleiter und vier neue Schüler kommen an der Eliteschule Las Encinas an und bringen jede Menge romantische Verwicklungen, gefährliche Gerüchte und ein neues Geheimnis mit sich.

Bereits seit 2019 platziert sich "Élite" regelmäßig in den Top Ten der erfolgreichsten Netflix-Serien. Wie schon in den vergangenen Staffeln stehen auch in den neuen Episoden Sex, Drogen, Lügen und Intrigen an der Tagesordnung - ein wahres Must-See für alle, die schon von Serien wie "Tote Mädchen lügen nicht" und "Gossip Girl" nicht genug bekommen konnten. Ab 18. Juni geht es mit neuen Folgen der spanischen Produktion weiter.

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"Pride" (Disney+)

Wie haben sich die Rechte von Mitgliedern der LGBTQ+ Community in den USA in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Dieser Frage geht die Dokumentationsserie "Pride" auf den Grund. Die Produktion greift dabei unter anderem die FBI-Überwachung Homosexueller in den 1950er-Jahren auf, die AIDS-Epidemie in den 1980er-Jahren und den Kampf um Transrechte, der erst seit wenigen Jahren in der breiten Öffentlichkeit Gehör findet. Zudem werden bedeutende Persönlichkeiten der Community porträtiert.

Hinter "Pride" stecken neben der Emmy-prämierten Produktionsfirma Killer Films ("This American Life", "Mildred Pierce") sieben renommierte Regisseure, die in den sechs Folgen der Reihe jeweils ein Jahrzehnt beziehungsweise die Entwicklung seit der Jahrtausendwende beleuchten. Zu Wort kommt dabei heldenhafte Persönlichkeiten, deren Geschichten nicht nur beeindruckend sind, sondern auch ans Herz gehen. Die Serie startet am 25. Juni bei Disney+.

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