RTL-Show

"Jeder Lockdown ist härter": Zuschauer zerreißen RTL-"Dschungelshow" in den sozialen Medien

18.01.2021 von SWYRL

Seit vergangenen Freitag zeigt RTL die "Dschungelshow" als Ersatz fürs "Dschungelcamp". Doch das neue Konzept kommt bei vielen Zuschauern alles andere als gut an.

Die große "Dschungelshow" lief wohl anders, als sich die meisten erhofft haben: Nach dem Start des "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"-Ersatzes vergangenen Freitag kritisierten zahlreiche Zuschauer die beliebte RTL-Show. In der Original-Show treffen zwölf Prominente aufeinander, die zwei Wochen lang aufeinander sitzen.

Das neue Konzept sieht allerdings vor, dass die Kandidaten aufgeteilt in Dreier-Teams für drei Tage in einem sogenannten "Tiny House" zusammensitzen. In einzelnen Prüfungen werden dann die Sieger erkoren. Zu langweilig, finden viele Twitter-Nutzer. "Wie cool es gewesen wäre, einfach alle zwölf auf einem Haufen aufeinander losgehen zu lassen", fand ein Nutzer.

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RTL-"Dschungelshow": "In diesem Jahr ist das hart auszuhalten"

"Ich verstehe immer noch nicht, wie RTL auf die Idee kommen konnte, dass wir nach zehn Monaten Lockdown auch noch sehen wollen, wie sich andere Leute eingesperrt zu Hause langweilen", schrieb ein weiterer Nutzer. Auch langjährige Fans äußerten sich negativ zu dem neuen Format: "Bin zu sehr Fan davon, aber dieses Jahr ist das hart auszuhalten."

Andere fühlten sich an die Animations-Hexe Bibi Blocksberg erinnert: Mit einer roten Schleife im Haar und einem grünen T-Shirt ähnelte die Animationsfigur stark den drei "Dschungelcamp"-Kandidaten. "Weiß jetzt endlich woran mich die Outfits erinnern", schrieb ein Nutzer und veröffentlichte auf Twitter ein Bild von Mike Heiter und Bibi Blocksberg nebeneinander. Auch Zoe erinnerten viele mit ihren blonden Haaren an die beliebte Hexe. Ein weiterer Nutzer fühlte sich an die Elfen vom Weihnachtsmann erinnert.

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Frisch geduscht nach dem Dschungeleinsatz: "Nicht euer Ernst!"

Zudem kritisierten viele, dass Mike Heiter, Zoe Saip und Frank Fussbroich nach ihren 72 Stunden im Tiny House frisch geduscht und gestylt in die Show kamen - eigentlich unüblich. In der Original-Show kamen die Stars direkt vom Dschungel zu den Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich.

"Nicht euer Ernst, die durften vorher erst mal in die Maske und sich umziehen? Ey das macht echt keinen Spaß, das ist wie Fußball nach 10 Sekunden abpfeifen und sagen, da kam keine Spannung auf", machte ein Twitter-User seinem Ärger die Show Luft. Ein anderer teilte diese Meinung: "Es wird immer lächerlicher. Frisch geduscht kommen die da jetzt ins Studio. Jeder Lockdown ist härter als IBES."

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Oliver Kalkofe empfielt: "Dann lieber 'Bares für Rares'!"

Auf Facebook äußerte sich der Satiriker Oliver Kalkofe ebenfalls zum Niveau der "Dschungelshow". "Endlich vorbei, aber ich hab's gar nicht gemerkt ... Das war kein Griff ins Klo, sondern eine Arschbombe in die Güllegrube! Selbst zum Ärgern zu langweilig, irrelevant, selbstverliebt & inhaltslos. Dann lieber 'Bares Für Rares' oder 'Volle Kanne' - ist spannender", befand der Experte für TV-Niveau-Limbo. "Einfach mal die Affen im Zoo besuchen. Wenn die anfangen zu schreien und mit Kot zu werfen dann ist das intellektuell anspruchsvoller!", antwortete ein Facebook-Nutzer auf einen von Kalkofes Beiträgen.

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Einschaltquote im grünen Bereich

Zum heimlichen Star der "Dschungelshow" ernannten viele den Notfallmediziner Dr. Bob. "Das einzige Highlight an dieser Show ist Dr. Bob", schrieb eine Twitter-Nutzerin, ein weiterer User freute sich: "Für mich voll relevant!!! Die fliegen Dr. Bob ein!!!!" Ein weiterer Nutzer merkte an: "Ich hoffe das Dr. Bob eine gute Gage ausgehandelt hat." Auch ein Koala schaffte es kurz ins Bild, was viele Nutzer freute. "Wen ich übrigens auch vermisse ...", schrieb ein Twitter-User zu einem Bild des kuscheligen Tieres.

Obwohl in den sozialen Medien viel gemeckert wird, ist die Einschaltquote nach drei Sendetagen zur Zufriedenheit der Macher: Am Samstagabend verfolgten 4,41 Millionen Zuschauer den Kampf zwischen Mike Heiter, Zoe Saip und Frank Fussbroich, was einen Marktanteil von 14,5 Prozent ausmachte. Auch in der "werberelevanten" Zielgruppe überzeugte das Format: 22 Prozent Marktanteil sprangen bei den 14- bis 49-Jährigen heraus. Am Sonntagabend sank die Reichweite auf 2,4 Millionen Zuschauer und damit klar unter Dschungelcamp-Niveau, dürfte aber gleichwohl noch immer im Rahmen der etwas niedriger gesteckten Erwartungen liegen.

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