Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen - Do. 02.12. - SAT.1: 20.15 Uhr

Auf jeden Lacher eine Träne

11.11.2021 von SWYRL/Tom Ruder

Um seinen Kindern auch nach der Scheidung nahe sein zu können, schlüpft der gewiefte Schauspieler Daniel Hillard (Robin Williams) in die Verkleidung eines englischen Kindermädchens. SAT.1 zeigt die zuckersüßer Familienkomödie von "Harry Potter"-Regisseur Chris Columbus nun erneut.

"Ich fühlte mich wie in einem Riesenkondom", sagte der 2014 verstorbene Robin Williams über seine Maskerade in Chris Columbus' zuckersüßer Familienkomödie "Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen", die nun noch einmal bei SAT.1 zu sehen ist. Während der Dreharbeiten musste Hollywoods Rumpelstilzchen täglich eine Viereinhalb-Stunden-Prozedur über sich ergehen lassen, viel Latex, zentimeterdickes Make-up und einen hautengen Bodysuit ertragen, um sich in das pausbäckige Großmütterchen zu verwandeln, das 1993 das Kinopublikum amüsierte.

Keine leichte Aufgabe für den Maskenbildner Ve Neill, der für seine Arbeit mit dem "Oscar" belohnt wurde. Williams schlüpfte für den Verkleidungs-Klamauk in die Rolle eines arbeitslosen Schauspielers, der sich als englisches Kindermädchen in das Haus seiner Ex-Frau einschleicht.

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Auf jeden Lacher kommt eine Träne

Der vom US-Komiker gespielte Daniel Hillard hat es nicht gerade leicht: Er ist nicht nur arbeitslos und geschieden, ihm wurde auch das Sorgerecht für seine drei Kinder entzogen. Um den Wonneproppen nah zu sein, meldet sich der gewitzte Schauspieler auf eine Annonce, in der seine Ex-Gattin Miranda (Sally Field) eine Haushälterin sucht. Daniel mutiert zur patenten Matrone Mrs. Doubtfire - eine silberhaarige Mary Poppins mit der Statur eines Wrestling-Kämpfers. Mit ruppigem Charme und mütterlicher Fürsorge erobert Daniel nicht nur die Herzen der Kinder, sondern überzeugt auch Miranda von seinen Qualitäten.

Schade, dass der Regisseur nicht den Mut hatte, die komödiantischen Aspekte seines Filmes ganz in den Vordergrund zu rücken. Er will nicht nur amüsieren, sondern auch ernste Themen wie Scheidung oder Arbeitslosigkeit vermitteln. So kommt auf jeden Lacher eine Träne, was das Vergnügen an "Mrs. Doubtfire" mindert - je nach Laune des Publikums. Trotz aller sentimentalen Abschweifungen bleibt der Film jedoch dank Robin Williams, der mit der Verwandlungs-Komödie auch als Produzent debütierte, wirklich komisch.

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