Erlebnis Erde: Tiere im Rausch - Mo. 01.12. - ARD: 20.15 Uhr

Animalische Lasterhaftigkeit

29.11.2025 von SWYRL/Rupert Sommer

Wer hätte gedacht, dass nicht nur Menschen Drogen konsumieren? Die aufwendig gedrehte Naturdokumentation versucht sich zur besten Sendezeit ein nüchternes Bild vom Rausch zu machen - im Regenwald oder im Ameisenbau.

Wer Katzen hat, weiß ein Liedchen davon zu singen, welche eigenwilligen Reaktionen bestimmte Zimmerpflanzen bei den Mitbewohnern auf vier Pfoten auslösen können. Die neue ARD-Dokumentation "Erlebnis Erde: Tiere im Rausch" beleuchtet eine kuriose Tatsache: Drogen sind auch in der Tierwelt allgegenwärtig. So wird es jedenfalls hier mithin augenzwinkernd erzählt: Wer kann schon widerstehen, wenn es um einen Schwips aus vergorenen Früchten oder eine Bewusstseinserweiterung durch ein paar Pilze geht?

Es kann nicht gerade leicht gewesen sein, die tollen Bilder von Schimpansen einzufangen, die sich mit vergorenen Sternäpfeln den Bauch vollschlagen - und dann wie betrunken wirken. Der Biologe Aleksey Maro möchte es in Uganda ganz genau wissen: Wie hoch ist der Alkoholgehalt im Urin der Affen? Und: Wissen die Tiere um die Schattenseiten ihrer Abhängigkeit?

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Auf die Dosis kommt es an

Spannend ist dabei, dass Genuss und Gefahr auch in der Tierwelt immer eng beisammen liegen: So lassen sich Delfine auf riskante Experimente mit der narkotisierenden Wirkung des Nervengifts aus Kugelfischen ein. Lemure berauschen sich am Gift eines Tausendfüßlers. Dabei macht die berühmt-berüchtigte richtige Dosis den Ausschlag: Die richtige Menge kann die Gesundheit der Lemuren schützen. Zu viel von dem Zeug tötet.

Und auch Missbrauch und "Verbrechen" scheint es in der Tierwelt zu geben: So schafft es eine bestimmte Käferart, sich als "Drogendealer" ein komplettes Ameisenvolk mit einer rätselhaften Substanz abhängig und gefügig zu machen.

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