PS5

Erste Zwischenbilanz nach eine Jahr: So viele PS5-Konsolen hat Sony bislang verkauft

31.10.2021 von SWYRL

Der aktuelle Sony-Geschäftsbericht zieht Bilanz, wie oft die PS5 bisher verkauft wurde. Während von der neuen Konsole 13,4 Millionen Einheiten ausgeliefert wurden, sind die PS4-Zahlen rückläufig.

In seinem Geschäftsbericht für Investoren ließ sich Sony tief in die Karten schauen, was den Erfolg der neuen Konsolengeneration angeht. Seit dem Start der PS5 im November 2020 wurden demnach 13,4 Millionen Exemplare ausgeliefert - 3,3 Millionen davon allein allein in den vergangenen Monaten Juli bis September 2021.

Diese Zahlen sind nicht nur erfreulich für Sony, sie sind auch höher als von externen Analysten erwartet. Einziger Wermutstropfen: Der Abverkauft hätte sogar noch beeindruckender sein können, wenn der Next-Gen-Launch nicht von Anfang an von Lieferengpässen ausgebremst worden wäre. Das Dilemma ist bis heute eine Herausforderung, sowohl für Sony als auch für die ungeduldigen Kaufinteressenten: Beide Varianten der Konsole (mit und ohne Laufwerk) sind aufgrund weltweiter Ressourcen-Knappheit vor allem im Halbleiter-Segment im regulären Handel weiterhin so gut wie nicht erhältlich. Lediglich über Wartelisten kommen Fans ihrer Wunschkonsole einen Schritt näher. Wer Pech hat muss noch immer Monate warten, bis die gewünschte Konsole endlich ausgeliefert wird - als Weihnachtsgeschenk sollte man die PS5 jedenfalls nicht einplanen.

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Noch immer Wartelisten für Kaufinteressenten

Beim Mitbewerber Microsoft sieht die Lage kaum besser aus: Das Flagschiff Xbox Series X ist vergleichbar schwer zu ergattern wie eine PlayStation 5. Die mit 300 Euro rund 200 Euro günstigere Series S-Variante ohne Laufwerk ist dagegen meist im Laden zu finden oder online ohne Wartezeit zu bestellen.

Wie Sony hat Microsoft nahezu zeitgleich Bilanzzahlen veröffenticht. Dabei ist es mittlerweile Tradition, dass sich Microsoft bedeckt hält, was absolute Verkaufszahlen für die Konsolen angeht. Offenbar, weil die Zahlen im Vergleich zu Sonys Werten nicht mithalten können. Konkret genannt wird nur ein Umsatzplus beim Absatz der firmeneigenen Konsolen von 166 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2020.

Auch was die Spiele- und Online-Abos Xbox Live Gold oder Game Pass angeht, bleibt Microsoft schweigsam, was konkrete Zahlen angeht. Bekannt ist nur, dass binnen des letzten Jahres ein Plus an 37 Prozent erreicht wurde - anvisiert waren allerdings 48 Prozent. Sony dagegen vermeldet 47,2 Millionen Abonnenten des kostenpflichtigen Dienstes PlayStation Plus, der monatliches Online-Spielen ermöglicht und Abonnenten als Dankeschön jeden Monat mit Gratis-Spielen belohnt.

Die Verkäufe der PlayStation 4 dagegen sind rückläufig. In den Monaten Juli bis September 2021 sanken die Verkaufszahlen auf 200.000 Einheiten. Im Vergleichszeitraum im Vorjahr waren es noch 1,5 Millionen Exemplare. Insgesamt wurde die PS4 116,6 Millionen Mal verkauft. Neben der Hardware sank auch der Software-Absatz der PS4. Gleiches gilt auch für die PS5. Im zweiten Quartal sank er von 81,8 Millionen (Fiskaljahr 2020) auf 76,4 Millionen. 7,6 Millionen Verkäufe entfallen dabei auf First-Party-Titel von Sony-eigenen Studios. Im Vorjahr waren das noch 12,8 Millionen Games. Der Anteil digitaler Downloads an den Gesamtzahlen stieg von 59 Prozent auf 62 Prozent.

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